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04.11.2017 - 06:02

Neuseeland serviert eine Lösung für die Quallenplage

Forscher warnen seit Jahren, dass Quallen die Gewinner des Klimawandels sind. Ein Biologe fordert inzwischen, dass wir Quallen essen sollten, um der Invasion Herr zu werden. In Neuseeland serviert ein Koch nun innovative Quallengerichte, um die Debatte weiter anzustoßen.

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23.10.2017 - 11:16

Tag der Arbeit (Labour Day) in Neuseeland

Immer am vierten Montag im Oktober wird in Neuseeland der Labour Day, also ein Gedenktag der Arbeiterbewerbung, zelebriert. Doch warum eigentlich? Wir erklären es dir kurz und knapp.

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Die Wētā

 

Die Wētā (Anostostomatidae oder Rhaphiophoridae) ist ein dem Grashüpfer ähnliches Insekt, das bis zu acht Zentimeter Länge erreichen kann, flugunfähig ist, dafür aber umso weiter springt.

 

Wētā ist nicht gleich Wētā

Allein in Neuseeland gibt es über 100 verschiedene Unterarten, wobei viele zu den Hauptgattungen der Anostostomatidae gezählt werden. Unter anderem: Baumwētā, Riesenwētā und Erdwētā.

 

Die kleineren Rhaphiophoridae haben längere Beine und sind daher noch bessere Springer. Zu ihnen zählen u. a. die Höhlenwētā und die Springwētā.

 

Bild: Baumweta (Autor: Notafly CC BY-SA 3.0 GFDL)

 

Ein Überlebenskünstler

All diese Wētā-Arten sind endemisch, aber es gibt wētāähnliche Insekten fast überall auf der Welt. Die häufigste neuseeländische Art ist die Baumwētā, eine rein vegetarisch lebende Spezies, die in größeren Gruppen in Baumstämmen anzutreffen ist.

 

Ihr Lebensraum besteht vornehmlich aus Tunnelgängen, die sie des Nachts gegen andere Männchen verteidigen und nur die Weibchen passieren lassen. Ein Harem von über fünf Weibchen ist dabei keine Seltenheit. Die Kommunikation erfolgt wie bei allen Vertretern dieser Art durch lautes und vor allem nächtliches Gezirpe.

 

Eine eiskalte Überraschung kann man mit der alpinen Wētā (Hemideina maori) erleben: sie können im Winter einfrieren und im Frühling wieder auftauen, um so mehrere Jahre zu überleben.

 

Bild: Baumweta (Autor: Wolfgang K.)

 

Große Artenvielfalt

Der beeindruckendste Vertreter der Riesenwētā ist wohl die Wētāpunga (Deinacrida heteracantha) mit bis zu acht Zentimeter Körperlänge und 13 Zentimeter langen Hinterbeinen. Sie kann man allerdings nur noch auf Little Barrier Island antreffen.

 

Eine etwas ungewöhnlichere Wētāart ist die Erdwētā (Hemiandrus), die weder zirpt, noch in Gruppen lebt. Sie ernährt sich von nächtlich erbeuteten Insekten. Der Name lässt es bereits vermuten: die Erdwētā lebt in kleinen Erdlöchern.

 

Ihren Bekanntheitsgrad über Neuseelands Grenzen hinaus erhielt die Wētā als Markenzeichen und Namensgeber des „Weta Workshop“, einer Firma für Spezialeffekte, die vor allem durch „Der Herr der Ringe“ Berühmtheit erlangte.

 

 

Text: Jacqueline Held
Bild: Riesenweta (Autor: Adrian Pingstone)