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29.07.2016 - 06:13

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Wellington

Bild: Katharina Arlt

Zwar ist Wellington mit rund 187.200 Einwohnern ‚nur’ die zweitgrößte Stadt Neuseelands (nach Auckland), aber sie ist dennoch die Hauptstadt der beiden Inseln. Rechnet man den Großraum Wellington noch dazu, kommt man schon auf 449.000 Einwohner.

 

Wellington hat insgesamt drei Maori Namen: Te Whanga-nui-a-Tara, was „the great harbour of Tara“, also „der großartige Hafen von Tara“ heißt, dann Poneke, Port Nick, und zu guter Letzt Te Upoko-o-k-Ika-a-Maui, also „the head of the Fish of Maui“, was darauf hinweist, dass der Halb-Gott Maui Legenden zufolge die Insel quasi aus dem Meer fischte. Zu den Maori-Namen kommen aber noch einige Bezeichnungen hinzu – so ist die „coolest little capital in the world“ gleichzeitig auch die südlichste Hauptstadt der Welt. Der Hauptname stammt übrigens von Arthur Wellesley (1769-1852), der der erste Herzog von Wellington war, welches wiederum der Name eines Ortes in Somerset, England ist. Wir wollen Sie nicht noch weiter verwirren, aber ein Name sei noch erwähnt: Windy Wellington – welcher zum Großteil daher rührt, dass die Stadt im Süden der Nordinsel an der Cook Strait, der Meerenge, die die Nordinsel von der Südinsel trennt, liegt und es dort oft sehr windig ist.

 

 

Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt

 

Doch genug zum Namen, denn die Hauptstadt hat einiges zu bieten. Sie ist unter anderem der Regierungssitz des Landes, was sich auch architektonisch positiv auf die Stadt auswirkt. Die Regierungsmitglieder arbeiten nämlich emsig im beehive, also Bienenstock, wie das Parlamentsgebäude liebevoll genannt wird, weil eben genau wie einer aussieht. (Erfahren Sie hier mehr über die Regierungsgebäude in Wellington.)

  

Zu den Politikern kommen noch gut 22.000 Studenten, die sich auf die Unis Victoria University und Massey University aufteilen.

 

Kulturell sollte man unbedingt das Te Papa Tongarewa, das Neuseeland Museum, besuchen. Aber auch ein Abstecher ins Museum vom WETA Workshop, einer Filmeffekt-Schmiede, lohnt sich. Denn Wellington hat sich zu einer Filmindustriestadt gemausert, nicht zuletzt dank Peter Jackson mit seiner Herr der Ringe-Trilogie und der Verfilmung von Der Hobbit. So wäre zu all den Namen beinahe noch Wellywood (in Anlehnung zum amerikanischen Hollywood) hinzugekommen.

 

Neben vielen guten Museen ist auch einen Besuch in Neuseelands erstem Zoo sehr zu empfehlen: Wellington Zoo.

 

Und wenn Sie die Stadt mal im Ganzen betrachten wollen, nehmen Sie einfach die historische Cable Car vom Lambdon Quay nach Kelburn oder wandern Sie auf den Mount Victoria und genießen Sie dort die Aussicht.

 

Und um das kulinarische Verwöhnprogramm muss man sich auch keine Sorgen machen, denn es heißt, dass es in Wellington pro Kopf mehr Bars, Cafés und Restaurants gibt, als in New York City.

 

  Bild: BriYYZ                                                                            Bild: Katharina Arlt