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07.06.2017 - 12:35

Interessantes Projekt: Samen für die Apokalypse

Neuseeland friert seine wichtigsten Pflanzensamen in einem Bunker in der Arktis ein

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09.05.2017 - 10:03

Neuseelands Hauptstadt ist die beste

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Wasserreserven beim Wandern in Neuseeland

Regelmäßiges Trinken ist beim Wandern in Neuseeland wichtig 

Ein wichtiges Thema beim Wandern in Neuseeland ist die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme. Kaum etwas anderes ist schlimmer als akuter Wassermangel. Darum sollten Sie für die Dauer der täglichen Wanderung immer ein Minimum von zwei Litern Flüssigkeit mit sich führen und es sich entsprechend einteilen. Ein regelmäßiger Schluck erfrischt nicht nur, sondern hilft auch, den Wasserhaushalt des Körpers etwas auszugleichen. Sie würden sich vielleicht wundern, wie viel Flüssigkeit Sie alleine durchs Schwitzen verlieren. Daher trinken Sie nicht erst, wenn Sie Durst verspüren, denn das ist bereits ein erstes Warnzeichen Ihres Körpers.

 

Zwischendurch Wasserreserven auffüllen

Nur wenige Tracks bieten unterwegs die Möglichkeit, die Wasserreserven wieder aufzufüllen. Und auch wenn die vielen kleinen und klaren Bäche oft dazu verführen, einfach mal einen Schluck davon zu nehmen, sollten Sie dennoch davon absehen - zumindest dann, wenn Sie das Wasser nicht behandeln können. Einfachster Weg ist das Abkochen oder Filtern, aber auch eine chemische Behandlung ist mit den entsprechenden Mitteln möglich.

 

Vorsicht vor Parasiten im Wasser

In diesem Zusammenhang kommen wir am Thema Giardia nicht vorbei: Über diverse Verunreinigungen gelangen diese Parasiten ins Wasser und werden dort unter anderem durch den Menschen wieder aufgenommen. Ohne die vorher erwähnten Schutzmaßnahmen nisten sie sich im Darm ein und verursachen Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall. Die Belastung einzelner Gebiete Neuseelands mit Giardia ist unterschiedlich. Informationen gibt wie sonst auch das DOC heraus.

 

Da praktisch alle DOC-Hütten landesweit die Wassertanks durch Regen speisen, ist natürlich auch hier ein gewisses Gefahrenpotenzial (nicht unbedingt Giardia) für eine Kontaminierung gegeben. Selbstverständlich gelangt das Wasser nur gefiltert in den „Hüttenkreislauf“, aber trotzdem hängt an jedem Wasserhahn ein Hinweisschild. Wenn Sie sich unwohl bei dem Gedanken fühlen, „einfach so“ Regenwasser zu trinken, behandeln Sie es. Uns ist jedoch auf den vielen Wanderungen kein einziger Fall bekannt geworden, bei dem sich ein Tramper durch das Wasser aus einer DOC-Hütte eine Erkrankung zugezogen hätte.


Nicht in Hotpools schwimmen

Wir bleiben noch kurz beim Wasser, schwenken aber zu den Hotpools über, den heißen Schwimmbecken von Mutter Natur. So entspannend und angenehm ein Bad darin auch sein mag, vermeiden Sie es, den Kopf unter Wasser zu tauchen. Über die Nase oder die Ohren können amöbenähnliche Einzeller eindringen und Meningitis (Hirnhautentzündung) verursachen. Dies ist zwar unwahrscheinlich, jedoch kann die Erkrankung mit schwerwiegenden Folgeschäden oder gar tödlich enden.

 

 

Text: Rolf Knütter aus Wandern in Neuseeland - Die schönsten Tracks und Wanderwege

Bild: Aidan Meyer