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04.11.2017 - 06:02

Neuseeland serviert eine Lösung für die Quallenplage

Forscher warnen seit Jahren, dass Quallen die Gewinner des Klimawandels sind. Ein Biologe fordert inzwischen, dass wir Quallen essen sollten, um der Invasion Herr zu werden. In Neuseeland serviert ein Koch nun innovative Quallengerichte, um die Debatte weiter anzustoßen.

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23.10.2017 - 11:16

Tag der Arbeit (Labour Day) in Neuseeland

Immer am vierten Montag im Oktober wird in Neuseeland der Labour Day, also ein Gedenktag der Arbeiterbewerbung, zelebriert. Doch warum eigentlich? Wir erklären es dir kurz und knapp.

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Mount Richmond Forest Park

Die 166.000 Hektar große Fläche umfasst sowohl die Waldgebiete zwischen Nelson und Blenheim, als auch die Kieferanpflanzungen auf dem öffentlichen Land. Benannt wurde der Park nach einem der höchsten Berge der Region, dem 1760 Meter hohen Mount Richmond. Geprägt ist die Landschaft durch hochalpines Grasland und dichte Wälder aus Manuka, Kanuka und Ginster, außerdem sind alle fünf Scheinbuchenarten Neuseelands präsent, sowie typische Steineibengewächse. Seltene Vogelarten der Region sind die Saumschnabelente, der Kaka (Waldpapagei), der Springsittich und einige wenige Kiwis.

 

Bild: Saumschnabelenten (Autor: Matt Binns)

 

 

Victoria Forest Park

Der größte Waldpark des Landes ist mit 206.000 Hektar der Victoria Forest Park, der die Gebirgszüge Victoria und Brunner umfasst. Die erste größere Siedlung der Region war Reefton, das 1870 im Zuge des Quartzabbaus immer größer wurde und 1872 einen Telegraphenanschluss erhielt. Reefton war auch Neuseelands erste Stadt mit elektrischer Straßenbeleuchtung, die 1888 installiert wurde. In den Scheinbuchenwäldern leben viele typische Vogelarten und nachts kann man mit viel Glück auch die Rufe der Haastkiwis (roroa) hören.

 

Bild: Der Yarra River bei Reefton (Autor: Mattinbgn)

 

 

Hanmer Forest Park

Ein Paradies für Wanderer und Radfahrer ist der 13.000 Hektar umfassende Waldpark unweit von Hanmer Springs. Der Wald selbst ist zum Teil einer der ältesten Anpflanzungen exotischer Bäume. Die Baumschule entstand 1901 im zuvor baumlosen Hanmer Basin, die eigentliche Bepflanzung der Region, mit Hilfe von Strafgefangenen, erfolgte zwischen 1903 und 1913. Zur Holzproduktion dienten die Monterey-Kiefern- und Douglasien-Plantagen, andere Arten wurden zum Test auf ihre kommerzielle Nutzbarkeit oder zur Verschönerung der Landschaft angepflanzt. Die natürliche Bewaldung der höheren Lagen besteht vornehmlich aus Berg-Südbuchen.

 

Bild: Douglasien im Hanmer Forest (Autor: Mollivan Jon)

 

 

Lake Sumner Forest Park

Rund 100 Kilometer nordwestlich von Christchurch, zwischen Lewis Pass und dem Arthur’s Pass National Park liegt ein Scheinbuchenwald, der an den Bergen von subalpiner Busch- und alpiner Graslandschaft abgelöst wird. Die Besucher können hier einige seltene Vogelarten sehen wie beispielsweise den Maorifalken, das Gelbköpfchen und den Haastkiwi. Besonders beliebt sind neben dem namensgebenden Lake Sumner, die zahlreichen kleineren Seen und heißen Quellen. Der Waldpark liegt inmitten der „Alpine Pacific Triangle“ Route und ist nicht weit von Kaikoura entfernt.

 

Bild: Der Lake Sumner (Autor: Craig Allen)

 

 

Craigieburn Forest Park

Eine Mischung aus buchenbewachsenen Tälern, mit Wäldern aus Berg-Südbuchen bewachsenen Berghängen und durch Erosion zerbröckelten Bergspitzen, die teilweise über 2300 Meter Höhe aufweisen, stellt die Region von Craigieburn dar. Der Waldpark liegt am Highway zwischen Christchurch und der West Coast und besteht vor allem aus Berg-Südbuchen. Auf dem unbewachsenen Berggelände können dem Wanderer Skinke, Keas, Wetas und Maorifalken begegnen.

 

Bild: Eine Berg-Südbuche (Autor: Mollivan Jon)

 

 

Peel Forest Park

Die rund 700 Hektar umfassenden Reste des einst großen Steineibenwaldes von Canterbury liegen im Geraldine District am Rangitata River. Benannt wurde der Park nach einem früheren britischen Premierminister namens Peel. Bis 1908 wurde der Wald stark von der Forstwirtschaft genutzt: Neuseeländische Warzeneiben (kahikatea) als das erste bedeutende Bauholz des Landes und Totara. Doch danach wurde der Holzimport aus Australien günstiger und die Holzindustrie im Peel Forest wurde eingestellt. Im Jahr 1909 wurden die ersten 94 Hektar des Waldes unter Schutz gestellt, die restlichen Hektar bis zur heutigen Größe kamen nach und nach hinzu. Das feuchte Klima der Region bietet ideale Bedingungen für das Wachstum zahlreicher Farnarten. Neben den üblichen neuseeländischen Waldvogelarten sind auch so seltene Gäste wie der Waldpapagei (kaka) und einige Sitticharten (kakariki) zu beobachten.

 

Bild: Ein Totara (Autor: Mollivan Jon)

 

 

Catlins Forest Park

Die Wälder der Catlins, dem Küstengebirge entlang der Southern Scenic Route am südlichen Ende der Südinsel entlang der Catlins Coast, überziehen die Hügel mit dem größten Waldgebiet des Südens, bestehend aus Südinsel-Eisenholz (rata), Silbernen Scheinbuchen, Rimu-Harzeiben und Kamahi-Bäumen. Einen Besuch wert ist auch die Curio Bay mit einem versteinerten Wald aus dem Jura, der bei Ebbe freiliegt. Seltene Bewohner der Wälder sind Gelbköpfchen (mohua), während Maori-Glockenhonigfresser und Schleierschwänze lautstark ihre Anwesenheit kundgeben. In den Küstenwäldern brüten außerdem Gelbaugenpinguine. Der Catlins River Track führt den Wanderer in einen artenreichen Regenwald mit 28 Farnarten und beeindruckenden Orchideen.

 

Bild: Der versteinerte Wald an der Catlins Coast (Autor: Karora)

Text: Jacqueline Held