Neuigkeiten

13.12.2017 - 08:08

Streit über Maori-Wörter in den Nachrichten

In Neuseeland brodelt es gerade gewaltig. Wir sprechen hier nicht von spuckenden Geysiren oder blubbernden Thermalquellen, die sich vor allem in und um Rotorua auf der Nordinsel befinden. Nein, wir reden über einen Streit, der ganz Neuseeland betrifft.

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12.12.2017 - 17:30

Kiwi wird nicht länger als gefährdet eingestuft

Der Okarito Kiwi und der Nördliche Streifenkiwigelten gelten nicht mehr als gefährdet.

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Taku aroha nui mou! - Wie Maori heiraten

Taku aroha nui mou. - Das sagen sich die Liebenden hoffentlich am Tag ihrer Hochzeit, heißt es doch in etwa "Ich liebe dich sehr". Bei einer Maori Hochzeit kommen alle zusammen und feiern ausgelassen. Die Partnerwahl ist in den Stämmen jedem selbst überlassen, nur die höher gestellten, wie etwa die Stammesführer, müssen neben ihrem persönlichen Glück auch darauf achten, welche Verbindung am besten für ihren Stamm ist.
 
Bei der Feier an sich wird viel gesungen und getanzt und das Liebeslied Pokarekare ana (sehen Sie hier ein Musikvideo) darf auf keinen Fall fehlen. Ähnlich wie bei uns wird die Ehe auch hier mit einem Kuss besiegelt - allerdings mit dem traditionellen hongi, dem Nasenkuss. Symbolisch für die Unendlichkeit der Liebe, tauschen Braut und Bräutigam die so genannten infinity loops (dt. Unendlichkeits-Schlaufen/-Reifen) aus, die um den Hals getragen werden.
 
Für uns ungewöhnlich ist, dass die Schwester der Braut bei der Trauung nicht anwesend sein darf. In der Maori-Kultur wird nämlich befürchtet, dass die Schwester durch das Zusehen bei der Hochzeit ihre Fruchtbarkeit verliert.