Neuigkeiten

04.11.2017 - 06:02

Neuseeland serviert eine Lösung für die Quallenplage

Forscher warnen seit Jahren, dass Quallen die Gewinner des Klimawandels sind. Ein Biologe fordert inzwischen, dass wir Quallen essen sollten, um der Invasion Herr zu werden. In Neuseeland serviert ein Koch nun innovative Quallengerichte, um die Debatte weiter anzustoßen.

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23.10.2017 - 11:16

Tag der Arbeit (Labour Day) in Neuseeland

Immer am vierten Montag im Oktober wird in Neuseeland der Labour Day, also ein Gedenktag der Arbeiterbewerbung, zelebriert. Doch warum eigentlich? Wir erklären es dir kurz und knapp.

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Schultypen

Bild: Robert S. Digby

In Neuseeland gibt es sowohl Privat- als auch staatliche Schulen. Die meisten Schulen werden jedoch vom Staat (zuständiges Ministerium: Ministry of Education) geführt und sind ähnlich strukturiert und co-educational, also gemischt-geschlechtlich.

 

Die privaten Schulen (Independant Schools) unterliegen oft einer religiösen Organisation, was zum größten Teil geschichtlich bedingt ist. Allerdings wird in beiden Schultypen das gleiche (staatliche) Curriculum gelehrt, sodass Schülern aus staatlichen Schulen gegenüber Privatschülern kein Nachteil entsteht.

 

Die Schulgebühren auf den Privatschulen sind meist ziemlich hoch und zusätzlich können oft noch Internatskosten entstehe, wenn Schüler aus anderen Teilen des Landes (oder Gastschüler aus anderen Ländern) die Schule besuchen. Die hohen Kosten bieten aber natürlich auch dementsprechende Leistungen. Meist gibt es kleinere Klassen, das (technische) Ausstattung ist sehr modern – wobei auch die staatlichen Schulen viel Wert auf den Umgang mit Computer legen –, das Kursangebot ist größer, begabte Schüler werden in bestimmten Fächern besonders gefördert und es gibt Schulen mit speziellen Schwerpunktsetzungen. Oft sind diese Privatschulen reine Mädchen- oder Jungenschulen – hier muss jeder subjektiv die Vor- und Nachteile abwiegeln.

 

Schüler, die in einer entlegenen Gegend, wie auf einer Insel oder auf einer Farm im High Country leben, können auch zuhause privat unterrichtet werden – meist von einem Familienmitglied, das staatlich anerkannt und geprüft ist.

 

Neuseelands Schulsystem gilt allgemein als vorbildlich – wohl einer der Hauptgründe ist, dass es schon seit 1989 ein autonomes Schulsystem gibt – das heißt, dass die Schulen zu 100 Prozent selbst über die Verwendung des Budgets und auch über das Kursangebot bestimmen dürfen.

 

 

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Buchtipp

 

Sie interessieren sich für einen Schüleraustausch nach Neuseeland? Dann sollten Sie Alexandra Alberts Ratgeber Ein Schuljahr in Neuseeland lesen, der sowohl in der Vorbereitungszeit wie auch während des gesamten Austausches sehr hilfreich ist. Das Buch dient Eltern und Schülern als wichtiger Leitfaden für die Organisation eines High-School-Jahres am anderen Ende der Welt.