Neuigkeiten

07.06.2017 - 12:35

Interessantes Projekt: Samen für die Apokalypse

Neuseeland friert seine wichtigsten Pflanzensamen in einem Bunker in der Arktis ein

Weiterlesen …

09.05.2017 - 10:03

Neuseelands Hauptstadt ist die beste

Wo lässt es sich am besten leben? Laut eines aktuellen Berichts der Deutschen Bank in Neuseelands Hauptstadt Wellington.

Weiterlesen …

Routeburn Track - Tag 2

Wandern in Neuseeland, Routeburn Track

Der Routeburn Track ist ein wunderbarer Wanderweg, der zurecht zu den beliebten Great Walks in Neuseeland zählt. Drei Tage sollte man für den 32 Kilometer langen Weg einplanen. Rolf Knütter, der den Reiseführer Wandern in Neuseeland geschrieben hat, erzählt, wie die einzelnen Tage zu meistern sind. Tag 1 finden Sie hier, Tag 2 folgt heute:

Gutes Wetter vorausgesetzt, wird es heute mit circa 11 Kilometern ein toller und nur mäßig anstrengender Tag für uns. Für die Tour sollte man 4 bis 6 Stunden einplanen.

Eine grandiose Landschaft wartet auf uns. Dem Verlauf des Route Burn folgend durchwandern wir nun eine Art Kessel, umgeben von Bergen und wundervoller Natur. Auf der gegenüberliegenden Seite beginnen wir den Aufstieg zum Harris Saddle und spätestens jetzt kommen wir erstmals ins Schwitzen. Laut DOC sollen es ungefähr zwei Stunden bis zum Sattel sein, aber wer schaut schon auf die Uhr, wenn jeder Blick zurück und hinunter ein noch spektakuläreres Bild bietet. Schließlich führt der Weg uns direkt oberhalb des Lake Harris zum Harris Saddle. Wenn Sie bisher noch nicht viele Bilder geschossen haben, sollten Sie das spätestens hier tun und im Harris Saddle-Shelter den Rucksack abstellen, einen kleinen Spaziergang machen und die fotogene Szenerie auf sich einwirken lassen.

Der Harris Saddle trennt übrigens den Mount Aspiring Nationalpark vom Fiordland Nationalpark. Offiziell haben Sie nun also das Fiordland erreicht und wir befinden uns am östlichen Rand des bekannten Hollyford Tals. Unser Weg verläuft weitestgehend eben oberhalb dieses Tals nach Süden. Und da wir immer noch über der Baumgrenze gehen, sind die Ausblicke in die Gebirgslandschaft in fast alle Himmelsrichtungen grenzenlos.

Nach ungefähr einer bis anderthalb Stunden erblicken wir unter uns schon den Lake Mackenzie und an dessen südöstlichem Ufer die nächste Hütte. Sie sollten hier noch einmal eine kurze Pause einlegen, denn für den nächsten Teil fällt der ohnehin schmale Weg gleich ein paar hundert Meter ziemlich steil ab und Sie brauchen einen sicheren Tritt und Konzentration. Im unteren Bereich, kurz vor der Hütte tauchen wir dann wieder in einen dieser "Märchenwälder" ein.

Die Mackenzie Hut liegt so idyllisch am Ufer des Sees, dass Sie gar nicht umhin kommen, nach einer kurzen Pause wieder auf Erkundungstour zu gehen

 

 

zu Tag 1 >>

zu Tag 3 >>

 

 

Text und Bild: Rolf Knütter