Neuigkeiten

13.12.2017 - 08:08

Streit über Maori-Wörter in den Nachrichten

In Neuseeland brodelt es gerade gewaltig. Wir sprechen hier nicht von spuckenden Geysiren oder blubbernden Thermalquellen, die sich vor allem in und um Rotorua auf der Nordinsel befinden. Nein, wir reden über einen Streit, der ganz Neuseeland betrifft.

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12.12.2017 - 17:30

Kiwi wird nicht länger als gefährdet eingestuft

Der Okarito Kiwi und der Nördliche Streifenkiwigelten gelten nicht mehr als gefährdet.

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Der Silberfarn - Offizielle Nationalpflanze Neuseelands

SilberfarnSymbol des Nationalstolzes der Neuseeländer, ihrer heimischen Produkte, der nationalen Sportmannschaften, Werbebanner auf Airlines und rundum präsent: der Silberfarn (silver tree fern/ Cyathea dealbata) steht für den Spirit des neuseeländischen Kontinents und ist die offizielle Nationalpflanze des Landes. Kein Wunder, denn die endemische Pflanze kommt fast überall im Land der weißen Wolke vor und ist auch in der Kultur der Maori von großer Bedeutung.
 
Die Sprossachse der riesigen Farne ragt ganze 10 Meter in die Höhe. Daran befinden sich die imposanten zwei- bis dreifach gefiederten Hauptblätter, die bis zu drei Meter lang und bis zu einem Meter breit werden. Sie bilden das mystische Dickicht der neuseeländischen Regenwälder und verbreiten sich auch in Au- und Bergwäldern sowie im Buschland.
 
Die Maori bezeichnen den Farn als ponga. Nach alten Legenden, stammt der Farn ursprünglich aus dem Meer. Die Maori baten die beeindruckende Pflanze, in die Wälder des Landes zu kommen, um den Sammlern und Kriegern in der Dunkelheit der Nacht zur Seite zu stehen.

 

Vielen Neuseeland-Touristen und -Fans werden die sogenannte Koru schon kennen: Damit sind die sich langsam entfaltenden, aber noch immer aufgerollten jungen Farnwedel gemeint. Dieses typische Maorimuster wird oft als Motiv für Anhänger (beispielsweise aus Jade oder Knochen) verwendet. Koru bedeutet Schleife oder Schlinge in der Sprache der Maori und steht für Neubeginn, Wachstum und Stärke.

 

Die silbrig-weiße Unterseite der Blätter ist nämlich auch nachts sehr gut zu sehen, wenn sich der Mond in der hellen Farbe spiegelt. Und so nutzten die Maori den Farn als Wegweiser für den Nachhauseweg, indem sie die Farnblätter unterwegs auslegten und dann auf dem Rückweg einfach dem silbernen Schein der Pflanze folgten.

 

 

Bild: Wilf