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07.06.2017 - 12:35

Interessantes Projekt: Samen für die Apokalypse

Neuseeland friert seine wichtigsten Pflanzensamen in einem Bunker in der Arktis ein

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09.05.2017 - 10:03

Neuseelands Hauptstadt ist die beste

Wo lässt es sich am besten leben? Laut eines aktuellen Berichts der Deutschen Bank in Neuseelands Hauptstadt Wellington.

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Meeresschutzgebiete der Nordinsel

 

Region Auckland: Hauraki Gulf Marine Park

 

Cape Rodney-Okakari Point (Goat Island) Marine Reserve, 547 Hektar: Zahlreiche Lebensräume dominieren dieses Gebiet, beispielsweise Tangwälder, Schwammgärten und Riffe. Die Seetangwälder beherbergen Seescheiden und Anemonen.

 

Tāwharanui Marine Reserve, 400 Hektar: Gezeiten- und Subgezeitenriffe, Höhlen- und Tunnelsysteme, über 50 Fischarten, geeignete Felsareale für Jakobsmuschelbänke, Austern und zahlreiche andere Muschelarten.

 

Long Bay – Okura Marine Reserve, 980 Hektar: Typischer Lebensraum im Hauraki Gulf, vor allem Küstengebiete, Steinriffe und das Mündungsgebiet des Okura River.

 

Motu Manawa (Pollen Island) Marine Reserve, 500 Hektar: Vor allem Watt- und Mangrovengebiete, Muschelbänke und Wattströme rund um Pollen und Traherne Island. Paradies für Watt- und Küstenvögel.

 

Te Matuku Marine Reserve, 690 Hektar: Waiheke Channel und das Mündungsgebiet, aber auch felsige Lebensräume, mit einer großen Artenvielfalt an Wasserpflanzen, Küstenvögeln, Muscheln, Schnecken und Schlammbewohnern.

 

 

Bild: Ein seltener Maoriregenpfeifer auf Waiheke Island (Chris Gin CC BY 2.0)

 

Te Whanganui-A-Hei (Cathedral Cove) Marine Reserve, 840 Hektar: Großer Fischreichtum und ausgedehnte Kelpwälder, mit vielen unterschiedlichen Lebensräumen in einem kleinen Gebiet. Sowohl die Anzahl der Arten als auch die Größe der Fische ist hier größer, als außerhalb des Reservats.

 

 

Region Northland, Ostküste

 

Whangarei Harbour Marine Reserve, 254 Hektar: Mangrovenwald (Waikaraka harbour) und große Artenvielfalt rund um Motukaroro Island. Speziell die Westküste der Insel ist reich an sessilen Filtrierern wie Anemonen und Schwämmen in einer Vielzahl von Farben.

 

Poor Knights Islands Marine Reserve, 1890 Hektar: Eines der besten Tauchgebiete weltweit, mit einer artenreichen Rifflandschaft, die unter anderem auch subtropische Arten beherbergt. Das Reservat beinhaltet die Poor Knights Islands, High Peak Rocks und Sugarloaf Rock.

 

Bild: Zwei Nacktkiemer (clown nudibranches) vor den Poor Knights Islands

Autor: Jon Radoff CC BY-SA 3.0 GFDL

 

 

Region Bay of Plenty

 

Tuhua (Mayor Island) Marine Reserve, 1060 Hektar: Über 60 Rifffischarten, darunter auch subtropische Spezies, leben in den unterschiedlichen Zonen, von gemischten Seetangwäldern bis zu Korallenriffen in über 30 Metern Tiefe.

 

Te Paepae o Aotea (Volkner Rocks) Marine Reserve, 1267 Hektar: Drei Felszinnen, die 113 Meter über den Meeresspiegel hinaus ragen und geologisch zu White Island gehören. Seltene wirbellose Tiere, vor allem aus dem Tiefseebereich, teilweise endemisch, können hier beobachtet werden, beispielsweise eine seltene Art des Diademseeigels (Diadema palmeri).

 

 

Region Taranaki

 

Parininihi Marine Reserve, 1800 Hektar: ein Schutzgebiet der typischen Küste von Taranaki. Berühmt ist das teilweise noch unerforschte Pariokariwa Riff für seine zahllosen Schwämme. Das Areal, das bisher nicht durch Sedimentation betroffen ist, ist die Heimat vieler Fischarten.

 

Tapuae Marine Reserve, 1404 Hektar: Ein vulkanisches Gebiet mit Höhlen, Canyons und Felsformationen. Seelöwen bevorzugen das Gebiet für die Aufzucht ihrer Jungtiere. Außerdem bevölkern oftmals Delfine, Pilotwale, Orkas, Buckelwale und Glattwale die Gewässer.

 

Bild: Neuseeländischer Seelöwe (Autor: Karora)

 

 

Region East Coast

 

Te Tapuwae o Rongokako Marine Reserve, 2450 Hektar: Insgesamt acht verschiedene Lebensräume finden sich in diesem Reservat. Bekannt ist die felsige Küste um Gisborne für die zahlreichen Langusten, großen Kelpwälder und vielen Fischarten.

 

 

Region Hawke’s Bay

 

Te Angiangi Marine Reserve, 446 Hektar: Typische Arten sind: Goldene Napfschnecken (Cellana radians), pinkfarbenes Korallenmoos (Corallina officinalis) und Seegras. Die Fischarten stammen sowohl aus südlichen, als auch nördlichen Gefilden.

 

 

Region Wellington

 

Kapiti Marine Reserve, 2167 Hektar: Umfasst die Gewässer um Kapiti Island und schützt die Lebensgrundlage vieler Inselbewohner, beispielsweise der Zwergpinguine, Kormorane, Seeschwalben und Möwen. Aber auch die Galaxien (whitebait) nutzen die Gewässer zur Eiablage.

 

Bild: Zwergpinguin auf Kapiti Island (Autor: Duncan Wright CC BY-SA 3.0 GFDL)

 

Taputeranga Marine Reserve, 854 Hektar: In der Nähe von Wellington schützt das Reservat das Gebiet, in dem mehrere Ströme aufeinander treffen, was die Artenvielfalt einzigartig macht (Warm- und Kaltwasser, sowie subantarktische Flora und Fauna): über 180 Fischarten, zahlreiche wirbellose Tiere und über die Hälfte aller in Neuseeland vorkommenden Seetangarten.

 

 

Text: Jacqueline Held