Neuigkeiten

13.12.2017 - 08:08

Streit über Maori-Wörter in den Nachrichten

In Neuseeland brodelt es gerade gewaltig. Wir sprechen hier nicht von spuckenden Geysiren oder blubbernden Thermalquellen, die sich vor allem in und um Rotorua auf der Nordinsel befinden. Nein, wir reden über einen Streit, der ganz Neuseeland betrifft.

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12.12.2017 - 17:30

Kiwi wird nicht länger als gefährdet eingestuft

Der Okarito Kiwi und der Nördliche Streifenkiwigelten gelten nicht mehr als gefährdet.

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Maskenkiebitz

Nicht nur wir Menschen sind teilweise fernreisefreudig, auch die Tierwelt kennt viele Auswanderer. Einer von ihnen ist der 35 Zentimeter große Maskenkiebitz (Vanellus miles), der ursprünglich aus den Feuchtgebieten im Norden und Osten Australiens stammte, wo er auch heute noch zahlreich anzutreffen ist. Doch 1930 siedelte sich die Art in Southland im Süden Neuseelands an und verbreitete sich von dort aus im ganzen Land, wo die Vögel als Spornkiebitze (Vanellus miles novaehollandiae) bekannt sind. Und auch in Neuguinea sind sie mittlerweile verbreitet.
 
Das auffälligste Merkmal sind die gelben Kehllappen, die bei den Männchen maskenartig ausgeprägt sind. Die Tage verbringen sie mit der Futtersuche am Boden, wo sie ständig in Alarmbereitschaft sind und niemals wirklich schlafen. Während sie im Sommer und Herbst friedlich nach Insekten und Würmern suchen, verändert sich das Verhalten während der Brutzeit radikal. Ihre Nester errichten diese Vögel gern auf den unpraktischsten ebenen Flächen: Auf Parkplätzen, flachen Dächern, Parkanlagen und Flugplätzen - und sie verteidigen sie erbarmungslos. Dazu nutzen sie sowohl ihre Krallen als auch die gelben Sporen an beiden Flügeln, die sie geschickt gegen andere Vögel aber auch Hunde und Katzen einsetzen.

 

Bild: Heather Paul