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Kōwhai

 

In fast jedem neuseeländischen Garten steht der Kōwhai, der von den Neuseeländern so sehr geliebt wird, dass er heimlich als Nationalpflanze bezeichnet wird. In der Natur ist der hübsche Baum über ganz Neuseeland verstreut.

 

Die gelb blühende Pflanze kommt in acht verschiedenen Arten vor, doch gibt es zwei Hauptarten: Auf der Nordinsel ist vor allem der North Island Kōwhai (Sophora tetraptera) vertreten, der aufgrund seiner frühen Blüte und großen Widerstandsfähigkeit) unter neuseeländischen Gärtnern besonders beliebt ist. Auf der Südinsel kommt dagegen hauptsächlich der South Island Kōwhai (Sophora microphylla) vor.

 

Ursprung des Namens

Der Name Kōwhai ist ein Maori-Wort für „gelb“. In einigen Gebieten wird der Baum auch kōhai genannt.

 

Aussehen

Die Kōwhai-Pflanze kann bis zu 25 Meter groß werden, wobei es auch Arten gibt, die nur Strauchhöhe erreichen. An den hängenden Zweigen sind länglich, ovale Blätter angeordnet. Auffallend schön sind die leuchtend gelben Blüten, die in Trauben mit bis zu zehn Einzelblüten zusammen hängen.

 

Nutzen der Kōwhai-Pflanze

Tui im Kōwhai

Die Maori nutzten Kōwhai für medizinische Zwecke. Mit Hilfe der Baumrinde konnten sie beispielsweise innere Verletzungen und Knochenbrüche lindern. Doch Achtung! Man fand heraus, dass die Pflanze für den Menschen giftig ist, weil Cytosin enthalten ist.

Für einheimische Vögel wie Tuis oder Maori-Glockenhonigfresser ist der Kōwhai als Nektar-Quelle von Nutzen.

 

Bild: Neville10


 

Übrigens

Die Kōwhai-Pflanze kann man auch auf alten neuseeländischen Briefmarken und Münzen betrachten.

 

Text: Katharina Arlt