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07.06.2017 - 12:35

Interessantes Projekt: Samen für die Apokalypse

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09.05.2017 - 10:03

Neuseelands Hauptstadt ist die beste

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Ihre Ausrüstung - Kleine Helferlein

Wandern in Neuseeland Neben der im Artikel "Ausrüstung Teil 1 - Wo bekomme ich was?" genannten Grundausstattung für Wanderer in Neuseeland bieten die Outdoor-Ausrüster viele große und kleine Hilfsmittel an, die das Leben erleichtern. Was wir Ihnen sehr empfehlen können, sind ein gutes Taschenmesser, Gamaschen (Gaiters), Wanderstöcke (Walking Poles) und ein Trinksystem. Die Wanderstöcke helfen Ihnen, Kraft zu sparen, bieten zusätzlichen Halt und - vielleicht der wichtigste Effekt - sie schonen die Knie, da die Arme so einen Teil der Kraftarbeit leisten.

Gamaschen kommen ins Spiel, wenn es nass und matschig wird, Sie durch kniehohes Gras gehen oder der Untergrund nur aus feinem Schotter besteht. Glauben Sie uns, Gräser können sehr "aggressiv" sein und es ist erstaunlich, wie schnell sich kleine Steinchen beim Wandern in die Schuhe verirren. Ein Taschenmesser bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung, es gehört einfach dazu. Das Trinksystem erspart Ihnen das umständliche Herumhantieren mit Flaschen. Ideal ist in aller Regel ein System mit zwei oder drei Litern. Viele Rucksackhersteller haben dafür ein Extra-Fach vorgesehen. Ein Erste-Hilfe-Päckchen sollte natürlich ein Pflichtbestandteil Ihrer Ausrüstung sein.


Camping-Ausrüstung:
Auch hier reicht es fürs erste, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Sie benötigen ein mehrteiliges Kochgeschirr und entsprechendes Besteck. Natürlich haben Sie auch einen Becher dabei. Wenn Sie dessen Volumen kennen, tun Sie sich später beim Kochen Ihres Essens leichter, da Sie in der Regel ein paar Gramm von diesem und ein paar Milliliter von jenem brauchen.

Ein Gaskocher ist auf den meisten Tracks unerlässlich, da nicht einmal die Hütten mancher Great Walks mit Kochmöglichkeiten ausgestattet sind. Während der Wintersaison werden grundsätzlich alle Kocher abmontiert. Passen Sie beim Kauf auf, dass Sie für Ihren Aufsatz (Brenner) auch immer die entsprechenden Gaspatronen bekommen, da es sonst ein böses Erwachen geben kann, wenn beides nicht zusammenpasst - es gibt da ganz feine Unterschiede.

Ihren Vorhaben entsprechend kommen ein Zelt und eine Isomatte hinzu. Übernachten Sie in den Hütten des DOC, genügt ein Schlafsack, da Matratzen bereitgestellt werden. Beim Schlafsack achten Sie bitte darauf, dass er Sie auch bei Minusgraden warm halten kann. Je niedriger die Temperatur in der so genannten "Comfort Zone" reicht, desto besser. Angaben zur Maximal- und Minimaltemperatur sind eher uninteressant, denn die Minimaltemperatur gibt zum Beispiel lediglich an, wann Sie im Schlafsack kurz vor dem Erfrieren sind. Sollten Sie merken, dass Ihr Schlafsack den Anforderungen bezüglich der Wärmeisolierung nicht ganz gerecht wird, Sie aber auch eine teure Neuanschaffung scheuen, dann kann Ihnen schon eine Fleecedecke helfen. Diese gibt es unter anderem günstig im "Warehouse" und sie lässt sich leicht zusammen mit dem Schlafsack verstauen.

Mindestens eine Stirnlampe ist ebenfalls Pflicht. Das hat den Vorteil, dass Sie nachts in den Hütten, in denen es kein elektrisches Licht gibt, oder im Zelt beide Hände frei haben.

 

 

Hier gehts zum 1. Teil für Tipps zu Ihrer Wander-Ausrüstung in Neuseeland.

 

 

Text: Rolf Knütter aus Wandern in Neuseeland - Die schönsten Tracks und Wanderwege