Neuigkeiten

04.11.2017 - 06:02

Neuseeland serviert eine Lösung für die Quallenplage

Forscher warnen seit Jahren, dass Quallen die Gewinner des Klimawandels sind. Ein Biologe fordert inzwischen, dass wir Quallen essen sollten, um der Invasion Herr zu werden. In Neuseeland serviert ein Koch nun innovative Quallengerichte, um die Debatte weiter anzustoßen.

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23.10.2017 - 11:16

Tag der Arbeit (Labour Day) in Neuseeland

Immer am vierten Montag im Oktober wird in Neuseeland der Labour Day, also ein Gedenktag der Arbeiterbewerbung, zelebriert. Doch warum eigentlich? Wir erklären es dir kurz und knapp.

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Haie in Neuseeland

Haie in Neuseeland

 

Zugegeben - Neuseeland ist kein typischer Ort für den Badeurlaub, denn hier gibt es einfach viel zu viel anderes zu entdecken. Die meisten Touristen erkunden lieber die Regenwälder, die Gletscher, die heißen Quellen, Vulkane und und und. Das heißt jedoch nicht, dass niemand schwimmen geht.

Was oft vergessen wird, ist, dass es an den Küsten Neuseelands Haie gibt. Unprovozierte Angriffe der Meeresräuber sind aber sehr selten. Seit 1850 starben in Neuseeland 44 Menschen aufgrund einer Hai-Attacke. Dennoch ist die Gefahr da.

Viele der Unfälle passieren in der Umgebung von Auckland. Das liegt daran, dass die Gewässer im Norden wärmer sind. Zudem ist die Region dichter besiedelt und mehr Menschen nehmen in den Wellen des Meeres eine Abkühlung. Auch ganz im Süden der Südinsel, vor allem am Oreti Beach bei Invercargill, wurden zahlreiche Hai-Angriffe gemeldet. Die meisten Haiattacken wurden aber in der Otago Peninsula bei Dunedin registriert. Haie lieben diese Region, weil sich in der Bucht zahlreiche Robben und Delfine befinden, die zur Lieblingsspeise der Raubtiere zählen.

Sechs von acht Hai-Gattungen und circa 70 Hai-Arten schwimmen an den Küsten Neuseelands. Zu den gefährlichsten Meeresräubern unter ihnen zählen hier der Weiße Hai, der Bronze- sowie der Makohai.

Wenn Sie in Neuseeland schwimmen gehen, sollten Sie sich also mit den möglichen Gefahren auseinandersetzen. Beachten Sie örtliche Hinweisschilder und schwimmen Sie nicht in trüben Gewässern oder dort, wo sich ein großer Fischanteil, Robben oder Delfine aufhalten. In der Regel greift Sie ein Hai nämlich nur deshalb an, weil er Sie für einen Fisch, eine Robbe oder einen Delfin hält.


Text: Melanie Schmidt

Bild: russellstreet (shark, cc by-sa 2.0)