Neuigkeiten

04.11.2017 - 06:02

Neuseeland serviert eine Lösung für die Quallenplage

Forscher warnen seit Jahren, dass Quallen die Gewinner des Klimawandels sind. Ein Biologe fordert inzwischen, dass wir Quallen essen sollten, um der Invasion Herr zu werden. In Neuseeland serviert ein Koch nun innovative Quallengerichte, um die Debatte weiter anzustoßen.

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23.10.2017 - 11:16

Tag der Arbeit (Labour Day) in Neuseeland

Immer am vierten Montag im Oktober wird in Neuseeland der Labour Day, also ein Gedenktag der Arbeiterbewerbung, zelebriert. Doch warum eigentlich? Wir erklären es dir kurz und knapp.

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Die Great Walks der Südinsel

Abel Tasman Coast Track

 
Länge: 51 km (3-5 Tage)

Vorbuchung: ganzjährig notwendig

 
Streckenverlauf: Von Wainui nach Marahau entlang der Strände der Tasman Bay. Es gibt sowohl Zeltplätze, als auch Hütten entlang der Strecke. Sehr beliebt ist der Zeltplatz am Onetahuti Beach, in dessen Nähe sich auch Glühwürmchenhöhlen befinden. Aufgrund des Verlaufs entlang der Küste sind Beobachtungen von Robben, Zwergpinguinen und Delfinen keine Seltenheit. Es ist auch möglich den Track vom Wasser aus zu absolvieren, indem man mit einem Kajak die Küste entlang paddelt.

 

Bild: Torrent Bay (Autor: Javier Sánchez Portero)

 

 

Heaphy Track

 

Länge: 82 km (4-6 Tage)

Vorbuchung: ganzjährig notwendig

 
Streckenverlauf: Entweder von Brown Hut in den Bergen nach Kohaihai an der Küste oder entgegengesetzt: Die Landschaften auf dieser Route sind äußerst abwechslungsreich. Von Surfstränden über schroffe Berge und durch urtümliche Regenwälder ist alles vorhanden. Der Wanderweg führt durch den Kahurangi National Park mit dem größten Höhlensystem des Landes und beeindruckenden Felsformationen. Namensgebend für den Track ist der Heaphy River, an dessen Ufer ein Teilabschnitt der Route mitten durch einen Regenwald verläuft.

 

Bild: Heaphy River (Autor: Pierre Lavaurs)

 

 

Kepler Track

 
Länge: 60 km (3-4 Tage)

Vorbuchung: während der Sommermonate notwendig

 
Streckenverlauf: Rundweg in den Kepler Mountains. Beginn / Endpunkt liegt in der Nähe von Te Anau und Manapouri. Um das Fiordland zu erkunden, kann man diesem Track durch die Buchenwälder und hohen Bergzüge der South West New Zealand World Heritage Area folgen. Es ist ein sehr einfacher Weg, mit Brücken und Holzstegen über Bäche und sumpfige Areale. Die Besteigung des 1472 Meter hohen Mount Luxmore ist als Abstecher möglich.

 

Bild: Sicht auf Luxmore hut und Lake Te Anau vom Kepler Track (Autor: Nigel Wilson)

 

 

Milford Track

 

Länge: 53.5 km (4 Tage)

Vorbuchung: während der Sommermonate notwendig, Camping ist verboten

 
Streckenverlauf: Mit einem Wassertaxi kann man Glade Wharf am Lake Te Anau erreichen, von wo aus man die Strecke nach Sandfly Point am Milford Sound beginnt. Der wohl berühmteste Wanderweg Neuseelands ist mit Hängebrücken und Holzstegen gut ausgebaut und damit auch fast allwettertauglich. Höhepunkt ist unter anderem der höchste Wasserfall des Landes, die Sutherland Falls.

 

Bild: Sumpflandschaft am Milford Track (Autor: Ingolfson)

 

 

Rakiura Track

 

Länge: 36 km (3 Tage)

Vorbuchung: ganzjährig notwendig

 
Streckenverlauf: Lee Bay ist der Start- oder Endpunkt für eine Erkundung von Stewart Island mit einem Rundweg, der bis zum Rakiura National Park Visitor Centre führt oder alternativ dort beginnt. Dabei wandert man entlang der Küste und durch das bewaldete Zentrum der Insel, zumeist über Holzstege als Schutz vor den weitläufigen Sumpfgebieten. Stewart Island ist vor allem ein Paradies für Vogelkundler und Schutzgebiet für über hundert Vogelarten.

 

Bild: Holsteg und Hängebrücke auf dem Rakiura Track (Autor: Ingolfson)

 

 

Routeburn Track

 
Länge: 32 km (3 Tage)

Vorbuchung: während der Sommermonate notwendig

 
Streckenverlauf: An der Straße von Te Anau nach Milford Sound beginnt an der Schutzhütte The Divide der Routeburn Track nach Routeburn Roadend, von wo aus man zur Straße nach Glenorchy kommt. Es ist vor allem ein hochalpines Erlebnis zwischen dem Mount Aspiring National Park und dem Fiordland National Park. Höchster Punkt der Strecke ist der Harris Saddle mit 1255 Metern. Flussüberquerungen werden durch Hängebrücken ermöglicht. Der Weg ist aufgrund der Lawinengefahr in einigen Teilen im Winter gesperrt.

 

 

Text: Jacqueline Held

Bild: Panorama vom Routeburn Track zwischen Lake Mackenzie Hut und Harris saddle (Autor: Zoharby GFDL)