Neuigkeiten

07.06.2017 - 12:35

Interessantes Projekt: Samen für die Apokalypse

Neuseeland friert seine wichtigsten Pflanzensamen in einem Bunker in der Arktis ein

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09.05.2017 - 10:03

Neuseelands Hauptstadt ist die beste

Wo lässt es sich am besten leben? Laut eines aktuellen Berichts der Deutschen Bank in Neuseelands Hauptstadt Wellington.

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Fauna

Warnung vor Kiwis

Durch die Trennung von den anderen Erdteilen vor rund 80 Millionen Jahren und seiner daraus resultierenden Isolation, blieb Neuseeland nur für Zugvögel und Meeressäugetiere erreichbar. Dies sorgte dafür, dass sich als einzige Landsäugetiere nur drei Fledermausarten ansiedeln konnten und die Inseln vornehmlich von Vögeln bewohnt wurden.

 

Eine weitere Folge der Isolation ist das außergewöhnliche Artenspektrum, das viele flugunfähige Vogelarten umfasst, die nirgendwo sonst vorkommen wie Kiwis, Kakapos, Takahes, Wekas und der bereits ausgestorbene Moa.

 

Durch die Besiedlung des Landes durch den Menschen änderte sich besonders für die Vögel die Situation drastisch. Die Maori brachten die Ratte und den Hund mit auf die Inseln und die Europäer siedelten die Schiffsratte und die Katze an. Diese Raubtiere sorgen dafür, dass ehemals häufig vorkommende Vogelarten wie der Kea (der "Spaßvogel" unter den Papageien) immer seltener werden.

 

Weitere typische Bewohner auf und rund um den neuseeländischen Inseln sind verschiedene Pinguinarten, Seebären und Seelöwen, Wale, Delfine, und mehrere Reptilienarten, darunter der einzigartige Tuatara.

 

Folgende Tierarten können Sie auf diesen Seiten näher kennenlernen:

 

Kakapo - der schwerste Papagei

Kea - der freche Bergpapagei

Kiwi - das Nationaltier

Morepork - Neuseelands einzige einheimische Eule

Takahe - die größte Ralle der Welt

Tuatara - das lebende Fossil

Tui - der Gesangskünstler

Weka - das flugunfähige Waldhuhn

Weta - Neuseelands Riesengrashüpfer

 

 

Text: Jacqueline Held
Bild: Reinhard Dietrich