Neuigkeiten

04.11.2017 - 06:02

Neuseeland serviert eine Lösung für die Quallenplage

Forscher warnen seit Jahren, dass Quallen die Gewinner des Klimawandels sind. Ein Biologe fordert inzwischen, dass wir Quallen essen sollten, um der Invasion Herr zu werden. In Neuseeland serviert ein Koch nun innovative Quallengerichte, um die Debatte weiter anzustoßen.

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23.10.2017 - 11:16

Tag der Arbeit (Labour Day) in Neuseeland

Immer am vierten Montag im Oktober wird in Neuseeland der Labour Day, also ein Gedenktag der Arbeiterbewerbung, zelebriert. Doch warum eigentlich? Wir erklären es dir kurz und knapp.

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Der marae

Man muss sich nicht zwingend für Architektur interessieren, um ein ganz bestimmtes Bauwerk in Neuseeland zu besuchen. Jeder, der sich ein bisschen mit der Kultur der Ureinwohner des Inselstaates auseinandersetzt, wird früher oder später ein marae besuchen. Bauwerk ist hier auch nicht der richtige Ausdruck, denn der marae bezeichnet einen geebneten Platz, der mit einer Mauer abgegrenzt wird und eine Plattform (ahu) beinhaltet. Im Volksmund hat es sich aber immer mehr durchgesetzt, das ganze Areal mitsamt dem eigentlichen Bauwerk als marae zu bezeichnen. Das eigentliche Haus auf dem Platz ist das Versammlungshaus der Maori und wird wharenui genannt. Das Haus ist meist einem Vorfahren gewidmet und man findet viele Schnitzereien, die alle eine spezielle Bedeutung haben und meist den Körper des Vorfahren darstellen.
 
Jeder Maori-Stamm hat einen eigenen marae, der für sie ein heiliger Ort ist, an dem die besten spirituellen Energien fließen. Hier finden Zeremonien, Begrüßungen und kulturelle Aktivitäten statt, bei denen die gesamte Gemeinde teilnimmt.
 
Mittlerweile haben sogar einige christliche Kirchen in Neuseeland einen solchen Ort erbaut, um dort Gottesdienste oder ähnliches abzuhalten. Ein marae ist übrigens nicht rein neuseeländisch, beinahe alle pazifischen Kulturen haben einen Ort für zeremonielle Zusammenkünfte.
 
Pakea dürfen übrigens nicht so einfach ein marae betreten, sondern müssen von den Ältesten des Maori-Stammes dazu eingeladen werden. Auf dem Grund selbst sollte man sich immer sehr respektvoll verhalten, ist es doch ein heiliger Ort für die Maori.

 

Bild: Sids 1