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Avalanche Peak im Arthur’s Pass National Park

Der Track zur AvalanAvalanche Peakche Peak ist zu empfehlen, wenn Sie auf der Durchreise von der Ostküste zur Westküste der Südinsel sind (oder umgekehrt) und einen Wandertag einlegen wollen. Da der Highway 73 über den Arthur’s Pass eine von nur drei Möglichkeiten ist, die Südalpen auf einer Straße zu überqueren, wird sich diese Möglichkeit wahrscheinlich früher oder später ergeben. Können Sie also einen oder zumindest einen halben Tag entbehren und das Wetter spielt mit, halten Sie einfach im kleinen Ort Arthur’s Pass, etwa auf der Hälfte des Weges an die Westküste.

 

Der Track beginnt am DOC-Visitor Centre direkt an der Hauptstraße in Arthur’s Pass. Hinter dem Visitor Centre und vor der Brücke über den Avalanche Creek kann man den ausgeschilderten Weg erkennen. Es geht sofort sehr steil nach oben, zunächst noch durch Wald, der aber immer lichter wird, bis Sie nach etwa anderthalb Stunden (und 400 Höhenmetern) die Baumgrenze erreichen. Von hier haben Sie bereits eine atemberaubende Aussicht ins Tal und können mit ein wenig Glück auch den TranzAlpine erspähen, der sich klein wie eine Spielzeugeisenbahn durch das Tal schlängelt.

 

Es geht nun weiter bergan, wenn auch gemächlich, dafür aber zum Teil über Pfade, deren Ränder keine Auslaufzonen haben und steil nach unten abfallen. Der Weg ist im Übrigen mit gelben Schneemarkierungen (Snow Poles) gekennzeichnet. Etwa 15 Minuten vor dem Gipfel trifft er auf den Scotts Track, der mit orangefarbenen Markierungen versehen ist. Auf den letzten Metern zum Gipfel ist noch einmal besondere Vorsicht geboten, da der Weg hier sehr schmal und voll lockerer Steine ist, so dass Sie sehr leicht wegrutschen könnten.

 

Auf dem Avalanche Peak (1.833 Meter) kann es bei schönem Wetter recht eng sein, da die Kuppe des Berges nur wenige Quadratmeter umfasst. Von hier oben hat man ein unglaubliches 360-Grad-Panorama, mit Aussichten auf die umliegenden, zum Teil schneebedeckten Berge (zum Beispiel Mount Rolleston oder Crow Glacier) und das Tal.

 

Ausblick vom  Avalanche Peak

 

Sobald Sie sich satt gesehen und eine Speicherkarte oder einen Film voll geknipst haben, wird es Zeit für den Rückweg. Zunächst ist Backtracking bis zur Kreuzung der beiden Tracks angesagt. Um den Rundweg zu vollenden, folgen Sie nun dem Scotts Track. Zunächst ist auch hier Vorsicht geboten, da der Abstieg teilweise wieder sehr steil und der Weg recht schmal ist. Für diesen Abschnitt benötigen Sie etwa eine halbe Stunde, bevor Sie in eine Graslandschaft hineinlaufen.

 

Auf der anderen Talseite erblicken Sie schöne und vor allem große Wasserfälle – zum Beispiel die Punchbowl Falls (112 Meter hoch). Mit Erreichen der Baumgrenze „versinken“ Sie wieder im Wald. Der Weg hinunter ist nicht so steil und so können Sie es ruhig angehen lassen. Und nach Überwindung von 300 Höhenmetern stehen Sie auch schon wieder am State Highway 73 und gehen wenige Hundert Meter zurück zum Besucherzentrum.

 

 

Text und Bilder: Rolf Knütter aus Wandern in Neuseeland - Die schönsten Tracks und Wanderwege