Neuigkeiten

04.11.2017 - 06:02

Neuseeland serviert eine Lösung für die Quallenplage

Forscher warnen seit Jahren, dass Quallen die Gewinner des Klimawandels sind. Ein Biologe fordert inzwischen, dass wir Quallen essen sollten, um der Invasion Herr zu werden. In Neuseeland serviert ein Koch nun innovative Quallengerichte, um die Debatte weiter anzustoßen.

Weiterlesen …

23.10.2017 - 11:16

Tag der Arbeit (Labour Day) in Neuseeland

Immer am vierten Montag im Oktober wird in Neuseeland der Labour Day, also ein Gedenktag der Arbeiterbewerbung, zelebriert. Doch warum eigentlich? Wir erklären es dir kurz und knapp.

Weiterlesen …

A bis Z

 

Ärzte

Allgemeinmediziner gibt es in jeder größeren Stadt, ebenso wie Apotheken (drugstores / chemists). Wenn man spezielle Medikamente benötigt, ist es besser sich einen entsprechenden Vorrat aus Deutschland und ein Rezept vom Arzt mitzubringen. Bei Notfällen oder wenn ein bestimmter Facharzt benötigt wird, sollte man ein Krankenhaus aufsuchen.

 

Arrival Card

Diese Karte erhält man entweder kurz vor der Landung an Bord des Flugzeugs oder am Flughafen. Sie enthält Fragen zur Person, der eigenen Reise und den Gegenständen, die man einführen will. Ausgefüllt wird sie ausschließlich in Englisch und kann online bei der neuseeländischen Botschaft eingesehen werden. Eine deutsche Übersetzung gibt es hier

 

Automobilklub

Geschäftsstellen der Automobile Association (AA) finden Sie in allen größeren Städten und ein Besuch lohnt sich schon allein wegen der kostenlosen Straßenkarten. Als Mitglied eines ausländischen Klubs kann man auch beim neuseeländischen Automobilklub Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

 

Banken

Banken haben in der Regel montags bis freitags zwischen 9.30 und 16.30 Uhr geöffnet. Ansonsten sind Geldautomaten (ATM) in den Städten weit verbreitet. Das Geldabheben funktioniert nur mit Kreditkarten, die auch für das Ausland freigeschaltet worden sind. Dazu berät die eigene Bank.

 

Biosicherheitskontrolle

Welcome to New Zealand: Die Biosecurity empfängt jeden Reisenden bereits am Flughafen. Um die Fauna und Flora des Landes zu schützen, ist die Einfuhr (wissentlich und unwissentlich) von Tieren und Pflanzen, sowie ihren Produkten, sei es auch nur in Teilen, strengstens verboten. Wer solche Güter bei der Ankunft mit sich führt, muss diese entweder auf der Arrival Card deklarieren oder in den bereitgestellten Mülleimern entsorgen. Ein Verstoß kann zu empfindlichen Strafen führen. Das Einschmuggeln vom Lieblingskäse lohnt also nicht, dafür sorgen die gezielt eingesetzten Spürhunde.

 

Einkaufen

Lebensmittel bekommt man meist sieben Tage die Woche. Für größere Einkäufe sollte man die Supermärkte aufsuchen, die oft auch günstige Preise bieten und teilweise rund um die Uhr geöffnet haben. Nicht selten an Straßenecken gelegen und in kleineren Orten die einzige Einkaufsmöglichkeit sind die Dairies. In einem Dairy bekommt man von allem etwas, die Preise sind jedoch meist wesentlich höher, als im Supermarkt. Wer frische, regionale Produkte sucht, der ist auf einem Farmers Market genau richtig. Die aktuellen Termine und Orte dieser Märkte findet man bei der Farmers Market Association.

 

Fotografieren

Die Landschaft ist immer und überall ein Foto wert, aber Personen und Maori-Gebäude / -Heiligtümer bitte nur mit vorheriger Genehmigung fotografieren. Beachten Sie auch, dass die Luft in Neuseeland sehr sauber ist und es eine erhöhte UV-Strahlung gibt. Entsprechende UV- und Skylight-Filter können hier helfen. Digitalkameras bieten oftmals entsprechende Programme.

 

Führerschein

Sie benötigen einen gültigen nationalen oder internationalen Führerschein (International Driving Permit = IDP). Beim nationalen Führerschein möglichst eine englische Übersetzung mitführen, da Sie keine Deutschkenntnisse beim neuseeländischen Polizisten erwarten können.

 

Haustiere

Wer unbedingt sein Haustier mitnehmen möchte, sollte bedenken, dass das Abenteuer Einreise für den pelzigen Freund ein ganz anderes ist, als für seinen Besitzer und sechs Wochen Quarantäne beinhaltet. Es ist daher nur bei längeren Aufenthalten sinnvoll. Alle nötigen Infos zur Einfuhr von lebendigen Tieren gibt es bei der Biosecurity.

 

i-SITE / Touristeninformation

Die Besucher Informationszentren Neuseelands heißen i-SITE und es gibt derzeit 90 solcher Zentren, die Teil des Visitor Information Network (VIN) sind. Man erkennt sie an einem grünen „i“-Zeichen. Dort erhält man alle notwendigen Informationen zu Attraktionen, Aktivitäten, Unterkünften und vielem mehr, außerdem aktuelle Wetterprognosen und kostenlose Landkarten der jeweiligen Region. Alle i-SITE Informationszentren sind auch online erreichbar.

 

Impfungen

Für Neuseeland gibt es keine gesonderten Impfempfehlungen. Wer mit einem längeren Zwischenstopp einreist, sollte sich aber über eventuelle Empfehlungen der Transitländer erkundigen. 

 

Insektenschutz

Speziell in feuchteren Gebieten empfiehlt sich ein gutes Insektenschutzmittel, vor allem gegen die äußerst bissigen Sandfliegen. Man sollte auf lokale Produkte vertrauen, da deutsche Mückenschutzmittel für die neuseeländische Fauna nicht getestet worden sind. 

 

Internet

Für die Internetnutzung kann man einen Vertrag mit einem örtlichen Anbieter abschließen. Die kostenlose Nutzung eines WiFi-Spots ist nur in den großen Städten möglich. Derzeit bieten alle Büchereien und einige Cafés, Restaurants und Unterkünfte kostenloses WiFi an. Fragen kann sich also lohnen. Der Telecom WiFi Locater zeigt alle offiziell verfügbaren kostenlosen WiFi-Spots des Landes.

 

Krankenversicherung

Für Reisen außerhalb der EU und Langzeitaufenthalte im Ausland benötigt man generell eine Auslandskrankenversicherung. Diese übernimmt dann, je nach Vertrag, teilweise oder vollständig die Behandlungskosten. Wer keine Versicherung hat, muss alle Kosten selbst tragen. Bei Unfällen übernimmt die ACC (Accident Compensation Corporation) zumindest einen Teil der Kosten für die Behandlung und Nachsorge, solange man sich in Neuseeland aufhält, ausgenommen z. B. Rückreise- oder Reiseverlängerungskosten.

 

Mobilfunknetz

Das Netz ist generell nicht so gut ausgebaut und guter Empfang nur in größeren Siedlungsgebieten gewährleistet. Die Nutzung des Mobiltelefons mit deutschem Vertrag sollte vorher mit dem jeweiligen Anbieter abgeklärt werden und ist immer eine Kostenfrage. Für längere Aufenthalte empfiehlt es sich eine Prepaid-Karte oder ein Vertrags-Paket eines örtlichen Anbieters zu nutzen: Vodafone, 2degrees und Telecom stehen als Hauptanbieter zur Auswahl.

 

Notruf

Für Polizei, Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst wählen Sie die 111.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Das öffentliche Verkehrsnetz besteht landesweit vor allem aus Bus- und Bahnlinien, sowie Inlandsflügen. Nur die größeren Städte haben einen regelmäßigen Linienbusbetrieb, der die wichtigsten Orte anfährt. Ansonsten geht der Kiwi eben zu Fuß oder nutzt Auto, Taxi oder Fahrrad.

 

Post

Die Post Neuseelands ist nicht gelb, sondern rot: rote Zeichen und Briefkästen weisen den Weg zum Postversand der New Zealand Post, dem Hauptanbieter des Landes. Postfilialen besitzen außerdem meist noch kleine Einkaufsgelegenheiten, die post-shops.

 

Qualmark

Das Qualmark-Siegel an einer Unterkunft, einem Transportmittel oder einem Anbieter für z. B. Bootstouren oder andere Aktivitäten ist ein Qualitätssiegel für die Einhaltung gewisser Qualitätsstandards im Hinblick auf Sicherheit, Service, Ausstattung, Sauberkeit und Umweltschutz. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Qualmark

 

Rauchen

Rauchen ist nur im Freien gestattet und in allen gastronomischen Einrichtungen streng untersagt.

 

Reiseschecks

Wer Reiseschecks verwenden möchte, sollte diese in den gängigen Hauptwährungen, z. B. dem Euro, ausstellen lassen. Schecks in Neuseeland-Dollar sind hingegen nicht erhältlich.

 

Reisezeit

Es gibt keine besonders geeignete Reisezeit, da diese abhängig von den geplanten Aktivitäten ist. Der Frühling, September bis November, ist die Zeit der blühenden Natur und aufgrund des schmelzenden Schnees und hohen Flusspegelstände ideal für das Rafting. Dezember bis Februar, Neuseelands Sommer und Hauptreisezeit der Einheimischen, ist geeignet für alle Outdooraktivitäten und den Badeurlaub. Kühler und ruhiger wird es im Herbst von März bis Mai. Die Zeit der Skifahrer kommt dann von Juni bis August, wobei Schneefälle im Flachland selten vorkommen, da auch die Winter meist mild sind. Ausnahmen sind die Winterstürme, die sogar kurzzeitig Minusgrade bringen können.

 

Sicherheit

Auch im Land der Kiwis gilt: Wertsachen niemals unbeaufsichtigt lassen und nachts menschenleere Gegenden meiden, im Notfall immer die 111 anrufen und Diebstähle sofort melden. Tourism New Zealand rät weiterhin aus Sicherheitsgründen vom wilden Campen ab.

 

Sonnenschutz

Aufgrund der dünnen Ozonschicht über Neuseeland sollte man speziell in den Sommermonaten nicht ohne entsprechenden Schutz draußen unterwegs sein. Dies beinhaltet: Sonnenschutzmittel, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und eventuell entsprechende Bekleidung.

 

Steuern

Die neuseeländische Mehrwertsteuer (Goods and Services Tax) beträgt 12,5 Prozent und ist in den angegebenen Preisen bereits enthalten. Eine Rückforderung dieser Steuern ist für deutsche Urlauber nicht möglich.

 

Strom

Für die Steckdosen benötigt man einen Adapter, da sie oftmals für dreipolige Flachstecker konstruiert sind. Die Spannung beträgt 230/240 Volt bei 50 Hertz. Hotels / Motels bieten in den Badezimmern zudem Steckdosen mit 110 Volt bei 20 Watt.

 

Tankstellen

An den Tankstellen des Landes (petrol station oder service station) erhalten Sie meist nur den Kraftstoff und einfache Serviceleistungen, denn für Reparaturen sind Werkstätten (garages) zuständig. Ausnahmen sind Tankstellen mit einem "Mechanic on duty"-Hinweis, die auch Reparaturen anbieten und vor allem in weniger besiedelten Gebieten vorkommen.

 

Telefon

Für In- und Auslandsgespräche gibt es öffentliche Telefonzellen, für die man eine Telefonkarte benötigt (erhältlich u. a. in Buch- und Zeitungsläden, bei der Post, in Supermärkten und Dairies). Münzautomaten sind sehr selten, einige akzeptieren aber auch Kreditkarten.

 

Trinkgeld

Trinkgelder (tip) sind in Neuseeland unüblich und werden auch im Restaurant nicht erwartet. Bei besonders gutem Service kann aber ein angemessenes Trinkgeld auch einen Kiwi erfreuen. Dafür haben einige Lokale kleine Behälter am Tresen aufgestellt.

 

Trinkwasser

Das Wasser in den Flüssen und Seen ist nicht als Trinkwasser geeignet, außer man möchte später eine Durchfallerkrankung behandeln lassen. Erkundigen Sie sich nach unterschiedlichen Möglichkeiten das Wasser zu reinigen oder kaufen Sie Trinkwasser in entsprechenden Mengen vor der Wanderung.

 

Verkehr

Wichtigste Regel für die unfallfreie Fahrt: In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Die Geschwindigkeitslimits liegen bei 50km/h in der Stadt und 100km/h auf den Highways und Landstraßen. Entfernungen sind in Kilometer angegeben. Die Highways sind generell gut ausgebaut, abseits der Hauptstraßen muss man aber mit unbefestigten Straßen und unbefahrbaren Wegen rechnen. Auf den Bergpässen benötigt man in den Wintermonaten Schneeketten. Nähere Informationen gibt es bei der New Zealand Transport Agency.

 

Währung

Die einheimische Währung ist der Neuseeland Dollar (NZD), der in Münzen von 10 bis 50 Cent, sowie 1 und 2 Dollar, und in Scheinen im Wert von 5 bis 100 Dollar ausgegeben wird. Das Wechseln ist problemlos in Deutschland, aber auch bei Banken, Hotels und Wechselstuben in Neuseeland möglich. Die Kartenzahlung ist ebenso fast überall üblich. Da es keine 1-, 2- und 5-Cent Stücke gibt, wird beim Bezahlen kräftig gerundet. Bei einem Preis, der auf 5 Cent endet, entscheidet dabei immer der Händler, ab 5 wird kaufmännisch auf-, unter 5 abgerundet.

 

Wetter

Das Wetter ist durch ein gemäßigtes Klima geprägt, mit Durchschnittstemperaturen zwischen 9° und 15 °C, wobei es Klimazonen von subtropisch bis hochalpin gibt. Mit rund 2000 Sonnenstunden im Jahr ist es an vielen Orten meist sehr sonnig, aber genauso oft regnet es auch. Schnelle Wetteränderungen sind eigentlich an der Tagesordnung. Entsprechende Wechselkleidung oder eine zusätzlich Jacke / Regenjacke sind daher nie verkehrt.

 

Zeitzone / Sommerzeit

In Neuseeland befindet man sich in der Zeitzone GMT +12, das heißt, man ist der Greenwich Mean Time in Mitteleuropa um 12 Stunden voraus. Jeweils im Oktober erfolgt die Umstellung auf die Sommerzeit GMT +13, Winterzeit beginnt dann wieder im März.