Neuigkeiten

04.11.2017 - 06:02

Neuseeland serviert eine Lösung für die Quallenplage

Forscher warnen seit Jahren, dass Quallen die Gewinner des Klimawandels sind. Ein Biologe fordert inzwischen, dass wir Quallen essen sollten, um der Invasion Herr zu werden. In Neuseeland serviert ein Koch nun innovative Quallengerichte, um die Debatte weiter anzustoßen.

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23.10.2017 - 11:16

Tag der Arbeit (Labour Day) in Neuseeland

Immer am vierten Montag im Oktober wird in Neuseeland der Labour Day, also ein Gedenktag der Arbeiterbewerbung, zelebriert. Doch warum eigentlich? Wir erklären es dir kurz und knapp.

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Verkehrsmittel

 
Wie Sie sich von A nach B bewegen hängt von Ihren Plänen ab. Hier einige Tipps:

 

Für Selbstfahrer:
In Neuseeland herrscht Linksverkehr und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h. Infos zu den Verkehrsregeln erhält man bei der NZ Transport Agency.
 

Bus

Für alle, die sich nicht selbst ans Steuer setzen wollen, empfiehlt sich die Nutzung der Überlandbusse und lokalen Buslinien. Fragen Sie in Ihrer Unterkunft nach einem eventuellen Zubringer-Service.
Angebote und Preise variieren, abhängig vom günstigen reinen Transportmittel, bis hin zum teuren Komplettangebot mit Unterkunft und Verpflegung. Innerhalb der Städte gibt es neben den Linienbussen zusätzlich noch Kleinbusse, ohne festen Fahrplan, die alle notwendigen Ziele anfahren.
 
Die größten Anbieter sind: InterCity / Inter City flexitrips, Kiwi Experience, Flying Kiwi, Magic Travellers Network und Stray. Weiterhin gibt es noch eine große Zahl an regionalen Buslinien und Shuttle-Services.

 

Zugreisen

Züge sind nicht nur komfortabel mit Klimaanlagen und Speisewagen ausgestattet, sondern eine Fahrt bietet einen grandiosen Blick auf die vielfältigen Landschaften. Das Schienennetz wird von KiwiRail betrieben, die neben den Zugstrecken auch einen Fährservice über die Cook Strait anbieten.
 
Neben den Hauptstrecken der Scenic Journeys gibt es noch die Capital Connection, ein Fernpendelzug von Palmerston North zur Hauptstadt: Morgens nach Wellington, abends nach Palmerston. Die Tickets erhält man an Bord, die Preise sind abhängig von der Fahrtstrecke.
 
Unabhängig von KiwiRail existieren noch kleine private Strecken, die mit Museumsbahnen befahren werden: Kingston Flyer und Taieri Gorge Railway.

 

Schiffe und Wassertaxis

Das Schiff als Transportmittel ist natürlich eines der wichtigsten des Landes. Besonders spektakulär sind die Bootstouren in den Fjorden der Südinsel und in der Bay of Islands. In den Gebieten gibt es zahlreiche Anbieter, mit denen zum Teil auch individuelle Touren möglich sind.
 
Wer gern eine Dampferfahrt erleben will, kann dies von Queenstown und Whanganui aus tun. Auf dem Lake Wakatipu bei Queenstown fährt das Dampfschiff 'TSS Earnslaw Steamship' und von Whanganui aus der letzte Raddampfer des Landes, der 'Paddlesteamer Waimarie' (nur im Sommer).

 

Fährverkehr über die Cook Strait

Die wichtigste Strecke im neuseeländischen Schiffsverkehr ist die Überquerung der ca. 83 Kilometer breiten Cook Strait zwischen Nord- und Südinsel. Die Fähren verkehren hier regelmäßig zwischen Wellington und Picton und durchfahren dabei die Marlborough Sounds. Plätze auf den Fähren müssen speziell in den Hauptreisezeiten reserviert werden, insbesondere, wenn man mit PKW oder Wohnmobil übersetzen möchte. Die zwei wichtigsten Anbieter sind Interislander und Bluebridge und die Überfahrt dauert im Schnitt etwas über drei Stunden.
 

Flugzeug

In Neuseeland lassen sich größere Entfernungen auch mit dem Flugzeug zurücklegen. Der größte Anbieter hierfür ist Air New Zealand. Für kurze Strecken gibt es auch eine Anzahl an kleinen Flugunternehmen.
 

Mietwagen

Sie möchten unabhängig von den Fahrplänen der Busse und Züge sein und auch abgelegenere Ziele erreichen? Nehmen Sie sich einen Mietwagen.
Ein Auto mieten darf man ab dem Mindestalter von 21 Jahren. Benötigt wird hierfür ein gültiger Führerschein (Übersetzung nötig, wenn nur in deutscher Sprache vorliegend).
 
Mietwagenfirmen der gängigen Anbieter gibt es in allen größeren Orten und an den Flughäfen. Informieren Sie sich bei Anmietung sicherheitshalber nach den Abhol- und Rückgabebedingungen (Fährüberfahrt zwischen Nord- und Südinsel, Rückgabestationen).
 
Die wichtigsten Informationen zur Autovermietung und den Straßenverhältnissen erhält man bei der NZ Transport Agency.
 
Detaillierte Straßenkarten und Informationen über die Haftpflichtversicherung bekommt man beim Automobilclub Neuseelands The New Zealand Automobile Association (AA).

 

Autokauf

Wer längere Zeit in Neuseeland verbringt, kann natürlich auch über den Kauf eines Autos nachdenken, wobei hier natürlich der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis beachtet werden muss. Notwendig sind für den Kauf: WOF (Warrant of Fitness, der neuseeländische TÜV), Certificate of Registration (KFZ-Schein), Change of Ownership (Bestätigung des Verkäufers, Formular ist auf dem Postamt erhältlich) und eine Third Party Insurance (Haftpflichtversicherung).
 

Motorrad

Natürlich kommen auch Motorradfans in Neuseeland nicht zu kurz, vor allem auf den vielen landschaftlich beeindruckenden Highways. In den größeren Städten haben sich Motorradvermietungen etabliert und es werden auch organisierte Motorradtouren angeboten. Nötig ist ein gültiger Motorradführerschein. Mögliche Anbieter sind: Bike Adventure New Zealand  (Yamaha XT600E Enduro), New Zealand Motorcycle Rentals & Tours (BMW, Honda, Yamaha and Suzuki) und Bularangi Motorbikes (Harley Davidson).
 

Wohnmobil

Wer besonders viel Flexibilität schätzt, für den ist natürlich ein Wohnmobil die Alternative zum Auto. Es ermöglicht die vollkommen freie Entscheidung wann man wo wie lange bleiben möchte. Wildes Campen ist möglich, sollte aber vorher im örtlichen Tourismusbüro nachgefragt werden. Es gibt aber auch zahlreiche Campingplätze und Holiday Parks an zum Teil sehr schönen und abgelegenen Orten des Landes.
 
Für die Wohnmobil- und Campervanvermietung gelten die gleichen Regeln, wie für die Autovermietung. Eine Buchung von Deutschland aus empfiehlt sich und ist gerade in den Hauptreisezeiten sogar nötig. Über anfallende Kosten, z. B. für Versicherungen und Kaution, informiert die jeweilige Vermietungszentrale.
 
 
Text: Jacqueline Held