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07.06.2017 - 12:35

Interessantes Projekt: Samen für die Apokalypse

Neuseeland friert seine wichtigsten Pflanzensamen in einem Bunker in der Arktis ein

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09.05.2017 - 10:03

Neuseelands Hauptstadt ist die beste

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Meeresschutzgebiete

 

Unter den Oberbegriff ‚Meeresschutzgebiete’, im Englischen marine protected areas, fallen verschiedene Arten von Schutzgebieten, die in der deutschen Sprache jedoch kaum unterschieden werden. Sie alle bezeichnen Meeresareale, die entweder teilweise oder vollständig vor Eingriffen des Menschen geschützt werden, um ihre repräsentativen Ökosysteme zu bewahren. Die Aufsicht über die Errichtung und Klassifizierung eines Schutzgebiets hat die International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN).

 

Die für Neuseeland wichtigsten Kategorien sind:

 

Marine park – Meeresparks. Gebiete, in denen es Beschränkungen für den Fischfang und andere Aktivitäten gibt. Manche Parks haben strengere Schutzbestimmungen, als andere.

 

Marine protected area – Geschütztes marines Gebiet. Ähnlich einem Meerespark schützt es das Ökosystem, ohne jedoch beispielsweise den Fischfang zu verbieten.

 

Marine reserve – Meeresschutzgebiet. Ähnlich einem Nationalpark ist das Fangen und/oder Töten von Tieren und Pflanzen untersagt. Jeglicher Eingriff in die Natur ist verboten.

 

Informationen über alle Meeresschutzgebiete, die jeweiligen Reservatsregeln und möglichen Aktivitäten erhält man direkt beim Department of Conservation.

 

Neben den marine parks und reserves existieren zusätzlich noch spezielle Schutzgebiete für Meeressäuger (marine mammal sanctuaries), in denen andere Fischereigesetze gelten und Aktivitäten, die Meeressäugetiere gefährden, verboten sind. Derzeit gibt es solche Schutzgebiete um die Auckland Islands, die Banks Peninsula, vor der Catlins Coast, in der Clifford und der Cloudy Bay, an der Westküste der Nordinsel und in der Te Waewae Bay.

 

 

Text: Jacqueline Held