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07.06.2017 - 12:35

Interessantes Projekt: Samen für die Apokalypse

Neuseeland friert seine wichtigsten Pflanzensamen in einem Bunker in der Arktis ein

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09.05.2017 - 10:03

Neuseelands Hauptstadt ist die beste

Wo lässt es sich am besten leben? Laut eines aktuellen Berichts der Deutschen Bank in Neuseelands Hauptstadt Wellington.

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Aktivitäten

Bild: Tongariro Alpine Crossing (Autor: Jeffrey Pang CC BY 2.0)

 

Entdeckungstouren

 

...zu Lande

 

Auto- und Motorradtouren

Die Landschaften Neuseelands erkunden und das ohne die Wanderschuhe zu schnüren? Sowohl mit zwei als auch mit vier Rädern ist das problemlos möglich. Neben dem Mieten eines Fahrzeugs und Touren auf eigene Faust, gibt es auch Anbieter für geführte Fahrten in kleinen Gruppen. Also Führerschein eingepackt und los geht es, denn zu entdecken gibt es viel.
 

Mittelerde erleben

Der heimliche Star in Peter Jacksons Verfilmung von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ ist natürlich Neuseeland selbst. Als Ausgangspunkt für jeden Filmfan bietet sich daher Wellington an. Die Kiwis nennen das Zentrum der neuseeländischen Filmproduktion liebevoll Wellywood. Von dort aus kann man sich selbst auf die Reise nach Mittelerde machen oder eine der zahlreichen Touren zu den Drehorten buchen. Standardziele sind dabei der Blick auf Mordor beim berühmten Tongariro Crossing, das Hobbingen-Set bei Matamata und die Festung von Isengart auf dem Weg nach Glenorchy.

 

Offroad-Touren

Vom Quad bis zum Geländewagen, vom Ninety Mile Beach bis ins Vorgebirge der Southern Alps: Gehen Sie auf ein Offroad-Abenteuer. Ob sie ihre eigene Tiki-Tour (Kiwi-Jargon für Touren ohne direkten und fest geplanten Streckenverlauf) oder eine geführte Safari machen, liegt ganz bei Ihnen.

 

Radfahren und Mountainbiking

Ob gemütlich allein oder in kleinen Gruppen durch das Land radeln, an einer geführten mehrtägigen Radtour mit einem der zahlreichen Veranstalter teilnehmen oder eine abenteuerliche Fahrt mit dem Mountainbike auf einem der speziellen Mountainbikerouten versuchen: für jeden Schwierigkeitsgrad und jedes Fitnesslevel ist etwas dabei. Zu beachten ist einzig die überall geltende Helmpflicht für Radfahrer.

 

Reiten

Die Natur des Landes hautnah entdecken und dies auch abseits der ausgetretenen Pfade ist vielerorts zu Fuß möglich. Aber vom Rücken der Pferde ist die Aussicht vielleicht noch schöner. Touren gibt es in vielen Regionen und reichen von einfachen Tagesausritten bis zu mehrtägigen Erkundungstouren für die erfahrenen Reiter. Das örtliche i-SITE oder das Personal in Ihrer Unterkunft kennen die besten Tourenanbieter der jeweiligen Region.

 

UNESCO-Welterbestätten

Es gibt drei Welterbestätten:

Der Tongariro National Park mit den Vulkanen Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoe und beeindruckenden Wanderwegen durch Neuseelands vulkanische Landschaft.

 

Das Gebiet Te Wahipounamu mit einer Flora und Fauna, die noch vom prähistorischen Gondwanaland abstammt und Mount Cook, Fjordland, Mount Aspiring und den Westland National Park umfasst. Zu den Highlights zählen hier auch die Gletscherlandschaften und der Milford Sound.

 

Die subantarktischen Inseln bestehend aus fünf unbewohnten Inselgruppen südöstlich von Neuseeland: Bounty Islands, Antipodes Islands, Snares Islands, Auckland Islands und Campbell Island. Sie sind ein Vogelschutzgebiet mit 126 verschiedenen Arten. Ein Besuch der Inseln ist nur mit Touranbietern möglich und die Besucherzahlen werden streng kontrolliert.

 

Vogelbeobachtungen

Für Vogelkundler und alle, die es noch werden wollen, sollte ein Besuch auf Kapiti Island nicht fehlen. Das Schutzgebiet erreicht man per Fähre und ist nicht weit von Wellington entfernt. Sämtliche Aktivitäten, wie beispielsweise Kiwi-Beobachtungen, Erkundungstouren auf der Insel und Webkurse werden von Kapiti Nature Tours angeboten und durchgeführt, ein Familienunternehmen der ansässigen Maori-Familie John und Susan Barrett, sowie deren Kindern und der Schwester Amo Clark. Sie leben am Nordende der Insel in der Waiorua Bay und unterhalten dort auch die einzige Übernachtungsmöglichkeit, die Kapiti Nature Lodge.

 

...zu Wasser

 

Segeln

Ob mit oder ohne Skipper, Neuseeland ist das Land der Segler. Also schnell noch eine Yacht gechartert und rein ins Segelabenteuer. Erkunden Sie eines der drei maritimen Schutzgebiete: Bay of Islands, Hauraki Gulf oder Marlborough Sounds. Ansonsten stehen 15.000 Kilometer Küstenlinie als Kulisse zur Verfügung. Die Boote reichen von kleinen Segelyachten bis zu typischen Booten des America’s Cup.

 

Whale Watching

Einmal die Riesen der Meere aus der Nähe erleben: dafür pilgern jedes Jahr viele Touristen nach Kaikoura, der Whale Watching Hauptstadt. Einst Zentrum des Walfangs ist Kaikoura heute Ausgangspunkt der Fotojagden auf die beeindruckenden Tiere. Delfine und Pottwale sind hier Dauergäste, die Orcas hingegen kommen in den Wintermonaten Juni und Juli, die Buckelwale im Sommer von Dezember bis März. Und wenn man schon mal in Kaikoura ist, darf man die Spezialität des Ortes nicht verpassen: Hummer. Hummeressen kann man in Kaikoura besonders gut, nicht umsonst heißt der Ort nämlich „Hummeressen“ in der Sprache der Maori eben Kaikoura.

 

...in der Luft

 

Gleitschirm- / Drachenfliegen

Weniger rasant, als Fallschirmspringen, aber trotzdem mit einer spektakulären Aussicht aus großer Höhe: der Flug mit einem Gleitschirm oder einem Drachen. Schulen für Lernwillige gibt es im ganzen Land, aber Tandemsprünge für ein einmaliges Urlaubserlebnis sind ebenfalls möglich. Bekannte Orte, an denen Drachen- und Gleitschirmflüge angeboten werden, sind: Auckland, Christchurch, Queenstown, Nelson und Hawke’s Bay.

 

Rundflüge

Bei Rundflügen über Neuseelands vielfältige Landschaften kann man sich entspannt alles von oben anschauen. Vielleicht bekommen Sie dabei sogar Lust auf einen Fallschirmsprung? Das Angebot reicht von einem Flug im Segelflugzeug von Omarama aus, über eine Heißluftballonfahrt über die Canterbury Plains oder die Weinberge der Nordinsel, eine Gletschererkundung mit einem Kufenflugzeug, Rundflüge mit Kleinflugzeugen über die Fjorde der Südinsel bis zu einem Hubschrauberflug durch Schluchten und Vulkankrater. Kaikoura bietet sogar Whale Watching aus luftiger Höhe an: im Juni und Juli Orcas und von Dezember bis März Buckelwale.

 

...unter der Erde

 

Caving / Höhlenwandern

Das Dunkel unter Neuseelands Oberfläche zu erkunden ist sowohl als normale Höhlenwanderung, als auch als Abenteuer möglich. Das Angebot reicht von typischen geführten Höhlenbegehungen, über Kletterabenteuer am Seil bis zum Black Water Rafting, dem entspannten Treibenlassen in den unterirdischen Flusssystemen. Bekannt sind auch die „Glühwürmchenhöhlen“, bewohnt von im Dunkeln leuchtenden Insektenlarven, den glow worms. Das bekannteste Caving-Erlebnis sind die Waitomo caves.

 

Sportliche Abenteuer

 

Wandern (Trekking)

Eine der beliebtesten Outdooraktivitäten des Landes: das Trekking. Ganz Neuseeland durchzieht ein Netz von zum Teil sehr gut ausgebauten Wanderwegen. Erproben Sie sich auf kurzen Touren und planen Sie dann Ihren Mehr-Tages-Track. Besonders beeindruckend sind die vielen Routen durch die großen Naturparks abseits jedweder Zivilisation. Es gibt viele bekannte Tracks, besonders beliebt sind aber die neun Great Walks.

 

Bild: Alpine Tramping Track, Saint Arnaud

 

Abseiling

Ein Klettererlebnis, das jeder relativ schnell erlernen kann, ist das Abseiling. Es wird mittlerweile immer häufiger angeboten und reicht vom klassischen Abseilen am Felsen bis zum Abseilen von Wasserfällen. Besonders atemberaubend dürfte das Abseiling-Erlebnis in den Waitomo caves sein: 100 Meter in die tiefe Dunkelheit der „Lost World“-Höhle. Ausrüstung und klettererfahrene Führung ist in den Programmen selbstverständlich enthalten.
 

Bergsteigen und Klettern

Das Wandern ist zu langweilig und geht nicht hoch genug hinaus? Ob nun Mount Cook, Westland oder Mount Aspiring National Park, die Berge der Southern Alps können mit den europäischen Alpen mithalten. Zu beachten ist, dass die Zugänge zu den Bergen oftmals Flussdurchquerungen erfordern. Informieren Sie sich in den i-SITEs und fragen sie nach erfahrenen Führern, von denen es einige in den alpinen Hochlandregionen gibt. Gute Klettergebiete findet man im Wharepapa Rock Climbing Field und am Castle Hill.

 

Skifahren und Snowboarden

Keine Lust auf das lästige Anstehen an den Skiliften in den Alpen? Dann probieren Sie es doch mal in den Südlichen Alpen. Die Wintersaison bringt reichlich Schnee und die Schwierigkeitsgrade reichen vom sanften Hügel bis zum steilen Abhang. Die großen Skizentren der Nordinsel liegen am Mount Ruapehu und im Gebiet Whakapapa. Das eigentliche Skisportzentrum ist aber die Südinsel mit den Skigebieten am Mount Hutt und in der Mckenzie Region, sowie der Skihochburg rund um Queenstown. Natürlich sind alle Pisten auch bestens für Snowboarder geeignet. Aber erwarten Sie nicht die gut ausgebauten Skizentren, wie sie in Europa üblich sind. Teure Liftanlagen rentieren sich aufgrund der vulkanischen Aktivitäten und häufigen Erdbeben nämlich nicht in der Anzahl, wie sie in den Alpen üblich sind. Aktuelle Informationen zur Schneelage gibt es hier.

 

Wassersport

 

Rafting

Neuseeland hat viele Flüsse, diese reichen von relativ gemütlichen Strömen der Schwierigkeitsstufe 1, dem so genannten Blue Water Rafting, bis zu den wilden Stromschnellen eines Flusses der Kategorie 5, dessen Wasser nur noch weiß erscheint. Daher kommt der Begriff White Water Rafting. Es gibt geführte Touren von unterschiedlicher Länge, wobei Ausrüstung und Kleidung gestellt werden. Ein besonderes Abenteuer ist auch das Black Water Rafting in den unterirdischen Flusssystemen, beispielsweise in den Waitomo Caves. Wer es noch abgedrehter mag, der verbindet das Rafting mit einem Helikopterflug zu den abgelegenen Startpunkten einer Tour: Heli-Rafting.

 

Bild: White water rafting, Rangitata Valley (Autor: Rob Chandler CC BY 2.0)

 

Kajakfahren

Lust auf Begegnungen mit Robben oder ein paar Stromschnellen? Dann ab zum nächsten Kajakverleih und rein ins Paddelvergnügen. Nach einer kurzen Einweisung in die richtige Paddeltechnik kann man sowohl Flüsse und Seen erkunden, als auch die Küste vom Wasser aus bestaunen. Beliebte Orte zum Kajaken im Meer sind die Marlborough Sounds, die Bay of Islands und der Hauraki Gulf. Gemächlicher und dafür umso ungewöhnlicher ist eine Kajaktour über den Kratersee in Rotorua mit starker geothermaler Aktivität. Das Abenteuer Wildwasser gibt es beispielsweise auf dem Rangitaiki oder dem Kawarau. Der längste Wasserweg ist der Whanganui, der auch für Anfänger geeignet ist. Kleiner Tipp: Halten Sie Ausschau nach einem Anbieter, der auch Fahrten in einem Waka anbietet, dem traditionellen Holzkanu der Maori.
 

Parasailing

Entlang der Küsten der beiden Inseln gibt es an allen touristischen Orten die Möglichkeit zum Parasailing. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, um mit dem Fallschirm in eine Höhe zwischen 250 und 370 Meter aufzusteigen und die Aussicht zu genießen. Wer sich nicht allein traut, der darf auch im Tandem fliegen und sich von einer Startplattform aus von einem Boot in die Höhe ziehen lassen.

 

Surfen

Die Küstenlinie beläuft sich auf um die 15.000 Kilometer, hier findet jeder Wellenreiter einen perfekten Surfspot. Die Auswahl umfasst Strand- und Felsbrandungen, genauso wie Flussmündungen und Riffbrandungen. Besonders zahlreich sind ideale Surfstrände am Surf Highway 45 im Süden der Nordinsel. Und da die Küste hier einen 180 Grad Bogen macht, findet man an jedem Tag irgendwo entlang der Strecke perfekte Bedingungen. Auf der Südinsel gibt es weniger gute Bedingungen, aber rund um Kaikoura und Dunedin sind die Wellen oftmals ideal. Die aktuellsten Surfbedingungen und Informationen zu den besten Stränden gibt es hier.

 

Tauchen

Kleine Begegnung mit Neuseelands maritimer Flora und Fauna gefällig? Die Gewässer rund um die Inseln bieten klares Wasser und gesunde Riffe. Es gibt Möglichkeiten zum Wrack- und Höhlentauchen und als besonderes Erlebnis das Angebot von Nacht-Tauchgängen. Die Meeresschutzgebiete sind eine ideale Umgebung, um zahllose Fischarten zu bewundern und als einer der besten Tauchspots gilt das Poor Knights Island Marine Reserve.

 

Wind- und Kitesurfen

Die Auswahl an perfekten Windsurfplätzen ist groß, die Wahl liegt also ganz bei den Wünschen und Fähigkeiten der Surfer. Es gibt den ruhigen Spaß auf Binnengewässern, wie dem Lake Taupo, und die perfekte Welle an den Stränden. Die Kiwis haben mittlerweile auch das Kitesurfen für sich entdeckt, weshalb Anbieter immer öfter zu finden sind. Beim Kiten steht man nicht nur auf dem Board, sondern hat noch einen Windschirm am Gurt befestigt, der einem hohe Sprünge und ein wenig Flugakrobatik ermöglicht.

 

Neuseeland Extrem

 

Jetboat fahren

Ursprünglich entwickelt, um auch die flachen Gewässer in Canterbury zu befahren, dienen die Boote heute dem Nervenkitzel der Urlauber und adrenalinsüchtigen Kiwis. Achtung: diese Bootstouren durch oftmals sehr enge Flussschluchten sind rasant und waghalsig; ein Riesenspaß der garantiert süchtig macht. Bekannt für Jetboat-Fahrten sind unter anderem die Flüsse Kawarau, Whanganui, Waikato und Rangitaiki.

 

Bild: Jet Boating, Queenstown (Autor: Alex Proimos CC BY 2.0)

 

Bungy-Jumping

Eines der bekanntesten Abenteuer Neuseelands: der Sprung am Gummiseil aus großer Höhe. Wer sich dieser Mutprobe stellen möchte, kann dies im Heimatland des Bungyseils tun, nämlich von der ersten kommerziellen Bungy-Anlage weltweit: die Brücke über den Kawarau River, nahe Queenstown und 43 Meter hoch. 

Sprunggelegenheiten finden sich überall im Land: Brücken, Felsvorsprünge und Türme, denn Kiwis verzichten ungern auf einen Nervenkitzel. Für die ganz Mutigen gibt es einen 134 Meter tiefen Fall von der Auckland Harbour Bridge, den 192 Meter andauernden SkyJump von Aucklands SkyTower oder einen Sprung aus dem Helikopter (Heli-Bungy).

 

Canyoning

Rein in den Neoprenanzug und los geht der Adrenalinkick in der Wildnis abgelegener Gegenden, beispielsweise in den Waitakere Ranges, der Gebirgswelt der Südinsel und dem Kaueranga Valley. Canyoning bedeutet abseilen, springen, schwimmen, klettern und Spaß haben in Felsenschluchten, über Wasserfällen und entlang wilder Bäche, stets unter der Aufsicht eines erfahrenen Guides.

 

Fallschirmspringen

Einmal Neuseeland von oben erleben und dabei den ultimativen Kick verspüren: mit einem Fallschirmsprung aus 3.500 Meter Höhe können Sie beides verbinden. Sprungerfahrene sollten ihre Lizenz nicht zuhause vergessen und wer noch keine Erfahrung hat, für den gibt es überall die Möglichkeit zum Tandemsprung mit einem Sprungbegleiter. Bleibt nur noch die Entscheidung, wo man springen will, denn die Auswahl der Anbieter ist groß.

 

Heliskiing

Sicherlich ein kleiner Luxus und ein großes Abenteuer: wer sich traut, den bringen Heliski-Veranstalter mit dem Helikopter auf die abgelegenen Berghänge voller unberührtem Pulverschnee. Wenn das Wetter über der Südinsel gut ist, haben Skifahrer und Snowboarder an den Hängen der Southern Alps den größten Spaß. Sicherheit geht vor und das Lawinensuchgerät ist stets dabei.

 

River Bugging (White-Water Sledging)

Eine von Neuseelands verrücktesten Erfindungen: River Bugging. Mit Neoprenanzug, Schwimmflossen, Paddelhandschuhen und Helm geht’s auf dem aufblasbaren „Bug“ rein ins Wildwasservergnügen. Und vergessen Sie nicht die guten Nerven, im Wasser gibt es viele Stromschnellen und Felsen. Rund um Rotorua und Queenstown gibt es Anbieter für diese Extremsportart. Ganz ähnlich funktioniert auch White-Water Sledging nur mit dem Unterschied, dass man meist auf einem Plastikbrett liegt.

 

Zorbing

Wir nehmen einen aufgeblasenen Plastikball mit ungefähr drei Metern Durchmesser, packen einen zweiten Ball mit geringerem Durchmesser in diesen hinein und lassen schließlich einen Menschen ins Innere einsteigen, um ihn dann einen Abhang hinunter zu schubsen. Das Ergebnis nennt man dann Zorbing. In den Zorbs kann man sich aus eigener Kraft durch die Landschaft bewegen, einen Abhang hinab- und sogar in einen Vulkankegel hineinrollen. Erfunden wurde das Zorbing in Neuseeland, wo man als Zorbonaut noch immer die erste Zorbingstrecke der Welt in Rotorua erkunden kann.

 

Freizeitspaß

 

Angeln und Hochseefischen

Die Rute in der Hand und der Köder ist befestigt? Die Seen, Flüsse und das Meer bieten eine reiche Artenvielfalt an Fischen in so ziemlich jeder Größenordnung. Neben dem Brandungsangeln am Strand, kann man es auch weiter draußen im Meer versuchen, wo sich die Roten Snapper mit bis zu zehn Kilogramm Gewicht aufhalten. Von Dezember bis Juni gibt es zusätzlich die Möglichkeit auf Charter-Booten Hochseeangeln zu betreiben. Die Angellizenzen gibt es vor Ort. Das Einzige, das man benötigt, ist Geduld und vielleicht ein wenig Anglerglück. Alle wichtigen Informationen finden sich hier.

 

Bild: Kingfish (Autor: Nholtzha CC BY-SA 3.0 GFDL)

 

Golf

Ein weites grünes Feld und zwischendurch ein Loch im Boden: ein Paradies für Golfer. Und wem ein Golfplatz schnell langweilig wird, der hat Dank der golfverrückten Kiwis noch über 399 weitere Greens zur Auswahl. Das Beste daran ist, dass der Golfsport hier noch erschwinglich ist und Besucher gern gesehen sind. Kleiner Tipp: Wer meint, dass Golfen langweilig ist, der sollte mal versuchen auf den Kauri Cliffs zu spielen, hier liegen sechs Löcher direkt an den steil abfallenden Klippen.

 

Jagen

Jagdbegeisterte Urlauber können ihrem Hobby auch in Neuseeland nachgehen, entweder mit der eigenen mitgebrachten Waffe oder einer Geliehenen. Wer die Gegend und die Wetterbedingungen nicht bestens kennt, sollte sich einem Führer anvertrauen. Jagdsafaris werden an vielen Orten angeboten. Gejagt werden dürfen unter anderem Rotwild, Ziegen, Schweine, Wasservögel und Hochland-Federwild.